Zu Asche, zu Staub ...

Selten hat eine deutsche TV-Serie solch ein internationales Medien-Echo ausgelöst – "Babylon Berlin", Tom Tykwers 20er-Jahre-Krimiserie nach der Romanvorlage von Volker Kutschers "Der nasse Fisch" war ein echter Serienhit.

"Babylon Berlin" spielt in den Goldenen 20ern: Deutschland befindet sich in der Weimarer Republik, einer Zeit des Umbruchs. Der junge Kommissar Gereon Rath wird aus Köln in das pulsierende Berlin versetzt. Seine Ermittlungen in der Reichshauptstadt führen ihn in einen Sumpf aus Drogen, Korruption, Kunst und Extremismus.

Die Serie wurde von der ARD und Sky zusammen produziert und war die teuerste deutsche Serie aller Zeiten. Die Investition hat sich gelohnt. Nun geht es in die dritte und viertel Staffel, die auf Kutschers Fortsetzungsroman "Der stumme Tod" basieren sollen. Noch vor Ende der Dreharbeiten wurde die dritte Staffel bereits in 35 Länder verkauft.

Einen kleinen Vorgeschmack gibt schon mal dieser Trailer:

Die Geschichte dreht sich diesmal um eine Mordserie in der Filmindustrie und die Beerdigung eines SA-Sturmbannführers. Natürlich werden aber auch frühere Handlungsstränge fortgesetzt: Wie wird sich Gereon Rath mit seinen für verstorben gehaltenen Bruder verstehen? Wird er endlich mit Lotte zusammen kommen?

Ab dem 24. Januar geht die Serie von Erfolgsregisseur Tom Tykwer in die dritte Staffel und ist zunächst exklusiv auf dem Pay-TV-Sender Sky zu sehen. Im Herbst 2020 sollen die neuen Folgen dann auch in der ARD zu sehen sein, ein genaues Datum steht aber noch nicht fest.

So lange hören wir einfach noch mal "Zu Asche, zu Staub" in Dauerschleife.

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Quelle: Noizz.de