Zufall oder doch ein Hinweis auf den aktuellen Präsidenten?

Nach dem kuriosen Fall um O. J. Simpson und dem Mord an Gianni Versace nimmt sich die Serie "American Crime Story" in der dritten Staffel einem weitaus politischeren Thema an. Die Lewinsky-Affäre und der Versuch der Amtsenthebung von Bill Clinton wird in den neuen Episoden noch einmal aufgerollt und gerade jüngeren Zuschauern näher gebracht, die das politische Spektakel 1998 und 1999 wohl nicht live miterlebt haben dürften.

Präsident Bill Clinton wurde damals vorgeworfen, eine Affäre mit der Praktikantin des Weißen Hauses gehabt zu haben. Die Vorwürfe basierten auf einer Tonaufnahme, in der Monica Lewinsky einer Freundin davon erzählte, die ohne ihr Einverständnis veröffentlicht wurde. Allerdings stritt Clinton unter Eid jegliche Art von sexueller Beziehung zu ihr ab. Erst als seine angebliche Affäre vor einer Grand Jury aussagte, gestand der Präsident die "unangemessene Beziehung" zu der Praktikantin.

Die Falschaussage wurde vom Kongress damals unter anderem zum Anlass genommen, 1999 ein Amtsenthebungsverfahren einzuleiten, dass schlussendlich scheiterte. Die ganze Geschichte soll es ab dem 27. September 2020 dann in der neuen Staffel "American Crime Story" zu sehen geben.

Die Rolle der Monica Lewinsky wurde laut "IndieWire" auch schon besetzt: Beanie Feldstein wird die bekannteste Praktikantin der Geschichte verkörpern. Außerdem wurde Sarah Paulson als Linda Tripp gecastet, während Annaleigh Ashford sich der Rolle der Paula Jones annehmen wird. Die Produktion der Show soll im kommenden Februar beginnen.

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Quelle: Noizz.de