Ein Fernsehabend des Grauens.

Gestern war Sonntag, also „Tatort“-Zeit. Eine Institution des deutschen Fernsehens. Aber zugegeben, auch ein bisschen schnarchig. Zum Glück gibt es aber Til Schweiger! Der will nicht nur den deutschen Film im Allgemeinen retten („Keinohrhase“, „Honig im Kopf“), sondern auch noch den „Tatort“ ins 21. Jahrhundert bringen. Und eigentlich die ganze Welt retten.

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All das sollte mit diesem einzigen Machwerk aufgehen: „Tschiller: Off Duty“ – 130 Minuten pure Action gemacht fürs Kino. Die Story: Nach der Ermordung seiner Ex-Frau ist der Hamburger LKA-Ermittler Nick Tschiller außer Dienst („Off Duty“ eben). Er will sich nun mehr um seine Tochter Lenny (Luna Schweiger) kümmern. Die verschwindet. Zusätzlicher Plot-Twist: Tschillers Erzfeind ist aus türkischen Gefängnis entkommen. Die Suche nach Tochter und Rivalen führt den Kommissar und seinen Partner Yalcin Gümer (Fahri Yardim) bis nach Moskau und Istanbul.

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Etwas viel für einen Tatort in Kinolänge? Ach was, da geht noch mehr. Zusätzlich kommt nämlich raus, dass Lenny in den Fängen der Organ-Mafia ist (Say What?) und am Ende, dass ihr dann doch lieber jemand eine Bombe in die Nierengegend verpflanzt hat. Aber, hey: Til macht das schon. Alles easy. Bleiben nur ein paar Anmerkungen meinerseits:

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8. Die Filmwissenschaftlerin in mir schreit: WIESO ist in Istanbul alles übertrieben gelb-warmstichig und in Moskau alles kalt und Blau? Kennt ihr keine normalen Farbtemperaturen? Oder macht Schweiger jetzt einen auf Kult-Regisseur?

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Übrigens: Die Einschaltquoten waren mickrig. Nur 5,34 Millionen wollten diesen „Tatort“ sehen. Im Kino haben ihn auch nur rund 3000.000 Zuschauer gesehen. Bei Schweigers Einstand als Hamburger Komissar haben noch 12 Millionen eingeschaltet.

Wer sich fragt, was Til Schweiger eigentlich selbst von seinem cineastischen „Opus“ hält, für den gibt es einen zumindest halbwegs selbstironischen Facebook-Post.

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  • Quelle:
  • Noizz.de