Unwissenheit schützt vor Strafe nicht!

Ach, wer denkt aktuell nicht daran, seine Koffer zu packen und Deutschland – zumindest für ein paar Wochen – den Rücken zu kehren. Niedrige Temperaturen, Nieselregen, da wird man beinahe depressiv.

Die Sehnsucht nach Sommer, Sonne, Strand und Meer dürfte bei den meisten Deutschen so groß sein wie selten zuvor. Aber auch im Urlaubsparadies kann Ärger drohen. Besonders dann, wenn man die örtlichen Gesetze nicht kennt.

Eine Übersicht über die kuriosesten Verbote in einigen Mittelmeerländern.

Die Strände sind gerammelt voll. Die Toiletten bleiben trotzdem leer. Eine Rechnung, die so nicht aufgeht. Viele Badegäste lassen beim Schwimmen Wasser ab.

In der Gemeinde Lepe im Südwesten Spaniens ist das verboten und wird mit einer Geldstrafe von bis zu 750 Euro bestraft. Wie das kontrolliert werden will, steht allerdings in den Sternen. Vielleicht schwimmen Beamte inmitten der Badegäste und fühlen die Wassertemperatur…

An einigen Stränden auf Teneriffa ist es verboten, Sandburgen zu bauen. Der Grund: Die Ästhetik des Strandes soll darunter leiden. Das Verbot bezieht sich aber nur auf große Sandburgen. Wie „große Sandburgen“ definiert sind, bleibt unklar.

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An der spanischen Costa Blanca darf man weder auf dem Sand übernachten, noch Strandtennis oder andere störende Sportarten betreiben. Zudem darf man sich im Meer nicht mit Seife waschen – seine Küchengeräte übrigens auch nicht.

In Valencia dürfen Fortbewegungsmittel wie Skateboards, Inlineskates oder Fahrräder nur verhüllt mitgenommen werden. Die Stadt hatte Probleme mit Rad- und Skate-Rowdys. Durch das Verbot sollen die Strandpromenaden „zivilisierter“ werden, wie ein Sprecher sagte.

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Eine Nacht im griechischen Gefängnis gewinnt man, wenn man in antike Stätten Steine mitnimmt und dabei erwischt wird. Der Weg in die Freiheit führt über staatliche Archäologen, die ein Gutachten erstellen, ob das steinige Mitbringsel archäologisch bedeutsam ist oder nicht. True Story!

Im katalanischen Tossa de Mar ist Sex am Strand strikt verboten. Seit 2009 gibt es zudem eine Ordnung, die Junggesellenpartys untersagt.

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Des Deutschen liebste Urlaubsaktivität: Strandliegen reservieren. In Málaga ist dies seit 2014 verboten. Liegestühle und Sonnenschirme, die reserviert wurden, werden humorlos abtransportiert.

In Venedig werden Touristen auf Schildern angewiesen, auf den überfüllten Brücken nicht stehenzubleiben. Die Staus würden die Einheimischen sonst in den Wahnsinn treiben.

In Italien sollte man besser seinen Dresscode anpassen. Männern und Frauen ist es verboten, oberkörperfrei zu spazieren oder im Park zu liegen.

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  • Quelle:
  • Noizz.de