Wohin geht es im Sommer?

Auf den Bahamas herrscht gute Laune – gerade erst wurde der Unabhängigkeitstag des Inselstaates gefeiert. Seit 1973 sind die Bahamas kein Teil mehr des britischen Empire. Grund genug, einen Blick über den Atlantik zu werfen und die Frage zu stellen, ob sich ein Urlaub auf den Bahamas lohnt und bezahlbar ist.

Der erste Knackpunkt sind die Flugkosten. Rund 800 Euro muss man mindestens für die Flüge einplanen. Wessen Urlaubsplanung daran noch nicht scheitert, kann sich auf viele Attraktionen freuen. Die Bahamas können noch mehr als nur Steueroase.

Zum Beispiel die Hauptstadt Nassau. Hier wurden nicht nur einige James-Bond-Filmegedreht. Auch der Hafen ist eine Attraktion. Außerdem lockt das „Atlantis Paradise Island Casino & Resort“ als einer der größten Hotelkomplexe der Welt die Besucher an. Auch viele Museen sind in der Hauptstadt angesiedelt. Der Besuch des "Pirates of Nassau Museums kostet beispielsweise knapp 18 Euro. Und wärmer als in Deutschland ist es sowieso das ganze Jahr.

Hammerhaie in nächster Nähe

Ob Jet-Ski-Touren (ca. 70 Euro), Katamaran-Fahrten (ca. 60 Euro), Schnorcheln (ca 70 Euro) mit und ohne Haien (ca. 175 Euro) oder Schwimmen mit Schweinen – die Auswahl ist riesig.

Erholung findet man in den zahlreichen Beach-Clubs der Stadt.

Entspannung pur im Beachclub in Nassau bei strahlender Sonne

Auch eines der insgesamt 2400 Korallenriffe der Bahamas, die sogenannten Cays, sollte besucht werden. Die Bahamas bestehen aus mehr als 700 Inseln – aber Vorsicht, nur 30 sind davon auch bewohnt.

Schlafplätze sind auf den Bahamas durchaus erschwinglich: Für einen Platz in einem Mini-Hostel zahlt man 46 Euro pro Nacht. Für ein eigenes Zimmer muss bei Airbnb knapp das doppelte hingelegt werden.

Fazit: Wenn ihr euch für wenig Geld an den Strand legen wollt, fliegt lieber nach Malle. Für alle, die es sich leisten können (und wollen), sind die Bahamas allerdings ein lohnendes Ziel.

Quelle: Noizz.de