Er kostet 2,50 Euro!

Wieso sollte man überhaupt einen Cent für einen Geldschein ausgeben, der nichts wert ist und mit dem man nichts bezahlen kann?

Die Stadt Kiel hat 5.000 Null-Euro-Scheine in einer limitierten Auflage drucken lassen. Und die Europäische Zentralbank (EZB), die für alle Euro-Münzen und -Scheine zuständig ist, hat diesen Schein offiziell anerkannt. Es handelt sich hierbei also um einen legitimen Geldschein.

Wieso macht man das und wer kauft so etwas?

Die Idee hinter solchen Banknoten stammt aus Frankreich. Wie „Vice News“ berichtete, vertreibt Richard Faille dort seit 2005 wertlose Scheine, auf denen Städte und Museen ihre Sehenswürdigkeiten und Denkmäler drucken lassen können.

Die Geldscheine sind also ein Souvenir. Zahlreiche Sammler und Touristen haben, jedenfalls laut der Stadt Kiel, tatsächlich großes Interesse an den Scheinen.

Ein beliebtes Souvenir

Die „Gorch Fock“ war schon Mal auf der Rückseite eines echten Geldscheins Foto: picture-alliance / dpa picture alliance

In Dänemark sowie im Erfinderland Frankreich gibt es solche Scheine bereits seit einiger Zeit. Passend zum maritimen Flair der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt ziert das Marineschulschiff „Gorch Forck“ den Null-Euro-Schein.

Für das Schiff ist es jedoch keine Premiere: Zwischen 1961 und 1990 war die „Gorch Fock“ auf der Rückseite des 10-Mark-Scheins der Bundesrepublik zu sehen.

Quelle: Noizz.de