Wen die mafiösen Strukturen und die blutige Lieferkette des Kokains vom Trip-Genuss abgehalten hat, der kann nun erleichtert aufatmen. Denn seit Neustem gibt es Drogendealer, die sich für Fairness einsetzt und mit ihrem "Woke Coke" an den reflektierten Sniffer appellieren.

Nicht nur der Lebensstil der Reichen und Schönen, der Banker und Broker führt an der ein oder anderen Line vorbei, auch in der alternativen Szene sind chemische Drogen wie Kokain ein großes Thema. Nur blöd, dass gerade an dem weißen Gold viel Blut klebt und sowohl der Verkauf als auch die Produktion von Kokain alles andere als Fair abläuft. Drogendealer des Darknets nehmen sich nun diesem Problem an und füllen die Lücke mit ihrem "Woke Coke".

Koksen gegen Drogenkartelle?

Demzufolge soll das Kokain aus konfliktfreien Netzwerken kommen und setzt sich damit gegen die Drogenkartelle und den gewaltvollen Kampf ein, der sich von Produktion bis hin zum illegalen Verkauf auf der Straße durchzieht und meist von benachteiligten und sozial schwachen Personen übernommen wird.

Da der Großteil des Kokains aus Südamerika kommt, garantiert der Darknet-Dealer nicht nur einen angemessen Lohn für die Farmer, sondern spricht auch von einer fairen Lieferkette, was den Drogenschmuggel miteinschließt. Das faire Kokain trifft durchaus einen Nerv, da die Droge einen Weg aus dem kriminellen Milieu gefunden hat und sowohl in der Banken-Welt, Gastronomie als auch auf Parties zwischen Schwarzlicht und Hipster-Stil gerne konsumiert wird. Der reflektierte Verbraucher brauch nun nicht mehr mafiöse Strukturen unterstützen, sondern kann mit reinem Gewissen seinen Koks-Trip genießen. So zumindest das Versprechen.

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  • Quelle:
  • Noizz.de