Was Kim Jong-un wohl dazu sagt ...

Zugegeben, Nordkorea hat im Moment mit sehr vielen wichtigeren Problemen zu tun als mit der Frage nach dem passenden Alkohol. Zurzeit trifft und berät sich der nordkoreanische Diktator Kim Jong-un mit dem US-Präsidenten Donald Trump in Hanoi über eine zukünftige Zusammenarbeit der beiden koreanischen Staaten und nukleare Abrüstung. Was bei dem Zusammentreffen von Rocket Man und Tiny Hands Trump rauskommt, soll später verkündet werden.

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Außerdem hat die nordkoreanische Bevölkerung mit einer drohenden Hungersnot zu kämpfen. Die Ernteverluste beliefen sich nach Angaben aus der Hauptstadt Pjöngjang und der Vereinten Nationen auf 1 bis 1,5 Millionen Tonnen an Grundnahrungsmitteln. Mit einer durchaus kuriosen Schlagzeile macht Nordkorea aber nun auf sich aufmerksam: Eine an Nordkorea adressierte Wodka-Lieferung hat der Zoll im Hafen von Rotterdam beschlagnahmt.

Noch pikanter, an wen die Spirituose genau gehen sollte. Die Ladung war für Machthaber Kim Jong Un bestimmt. Der Container mit rund 90.000 Flaschen russischen Wodkas seien auf dem Schiff einer chinesischen Reederei unter einem Flugzeugrumpf versteckt gewesen. Eigentlich darf das kommunistische Land nämlich keine Luxusgüter importieren. Wegen Atom- und Raketentests gelten die UN-Sanktionen bereits seit Jahren.

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UN-Sanktionen, Naturkatastrophen und Misswirtschaft machen Nordkorea also schwer zu schaffen. Kurz vor dem Treffen mit US-Präsident Donald Trump hat Kim die Vereinten Nationen wegen Lebensmittelknappheit um humanitäre Hilfe gebeten. Für das laufende Jahr fehlen nach UN-Angaben voraussichtlich 1,4 Millionen Tonnen Lebensmittel. Da kommen die 90.000 Wodka-Flaschen etwas seltsam beim Rest der Welt an. Schlechtes Timing.

[Text: Zusammen mit dpa|

Quelle: Noizz.de