Jawoll!

Wir denken langsamer, wir können uns hier und da an Dinge nicht erinnern – und uns definitiv nicht auf einen rasanten Netflix-Thriller fokussieren. Es ist nicht ganz falsch, wenn behauptet wird, dass sich Marihuana auf die kognitiven Fähigkeiten seiner Konsumenten auswirkt. Dass wir durch die beliebte Sportzigarette verblöden, ist allerdings nicht bewiesen. Ganz im Gegenteil: Nun belegt eine weitere Studie aus Colorado, dass Weed unsere mentalen Skills nicht langfristig beeinträchtigt.

An der neuen Studie, die kürzlich im "Drug and Alcohol Dependence" veröffentlicht wurde, nahmen über 800 Zwillingspaare aus mehr als 400 Familien teil. Das Ergebnis: Zwillinge, die Cannabis rauchen konnten die kognitiven Tests genauso gut abschließen wie ihre Geschwister, die nicht rauchten.

Wie das Magazin "Merry Jane" berichtet, handelte es sich bei der Studie nicht um einen IQ-Test – wie bei vielen Studien zuvor. "Ich glaube nicht, dass der IQ alle kognitiven Funktionen, insbesondere die Exekutivfunktionen, vollständig erklären kann", heißt es in einem Statement von Studienleiterin Jessica Megan Ross von der University of Colorado-Boulder. Stattdessen schaute man sich die Fähigkeit der Teilnehmer an, eine mentale Aufgabe zu lösen.

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Quelle: Noizz.de