Die Cannabisreform erstreckt sich mittlerweile fast über den gesamten amerikanischen Kontinent. In der Gesellschaft werden vielleicht deshalb Pflanzen bezogene Namen immer häufiger und beliebter. Ein Elternpaar aus Baltimore folgte dem Trend und drückte ihre Liebe zu Cannabis mit besonderen Namen für ihre Töchter aus.

In den US-amerikanischen Bundesstaaten Alaska, Kalifornien, Colorado, Oregon, Maine, Massachusetts, Michigan, Nevada, Vermont, Washington und Illinois ist Cannabiskonsum ab 21 Jahren legal. Auch in Südamerika ist es in einigen Ländern wie Uruguay mittlerweile erlaubt. Pflanzennamen werden derweilen immer beliebter, vor allem in den USA. Mitunter die beliebtesten Mädchennamen waren in den 2010er Jahren nämlich Willow (Weide), Violet (Veilchen) und Ivy (Efeu).

Twitter

Dieser Trend hat jetzt anscheinend seinen Höhepunkt erreicht. Im US-Bundesstaat Maryland in Baltimore twitterte ein User namens Fred Lee, dass seine neugeborene Nichte den Namen Indica bekommen hätte. Ihre ältere Schwester heißt Sativa. Ja, richtig, Sativa und Indica sind die beliebtesten Cannabissorten. Die Online-Resonanz fiel relativ positiv aus, aber viele sorgten sich in den Kommentaren um die Zukunft der Mädchen. Einer Userin ging es dabei um Mobbing in der Schule: "Das ist süß, aber Kinder können grausam sein." Ein User schrieb sogar: "Sie werden niemals Jobs kriegen." Der Onkel der Kleinen antwortete daraufhin humorvoll, er könne nicht warten, zu sehen wie es für sie wird, wenn sie älter werden. Und er würde sehen wollen, wie sie erblühen, mit ihrem blühenden Namen. Der Neffe von Fred Lee soll übrigens am 20. April (4/20), dem Welt-Cannabis-Tag, geboren sein.

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Die Familie hat also definitiv ein Cannabis- verbundenes Schicksal.

Quelle: Noizz.de