Crystal Meth war auch mit im Spiel.

Wenn du Drogen schmuggeln willst, schieße dir nicht in die Hoden. Das ist ein ungeschriebenes Gesetz. Denn sobald du anfängst, krass zu bluten, musst du in das Krankenhaus. Im Falle einer Schussverletzung warten dort nicht nur Ärzte, die deine Eier retten, sondern auch die Polizei. Polizei und Drogen? Nicht gut, richtig.

Doch genau das ist Cameon W. passiert. Der 27-Jährige trug eine Pistole in der Vordertasche seiner Hose und schoss sich aus Versehen selbst zwischen die Beine. Laut "Unilad" soll er zuerst seine Freundin gebeten haben, die Waffe zu verstecken. Eine Sache hat Cameon auf dem Weg ins Krankenhaus Wenatchee in Washington, USA, allerdings vergessen: die Drogen in seinem Hintern.

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Als ein Arzt seine Schusswunde operierte, soll er ein Päckchen Marihuana verloren haben, das er in seinem Anus versteckt hatte. Nicht nur das. Als die Polizei beim Krankenhaus ankam, um Cameon zu befragen, entdeckten sie außerdem eine weitere Tüte Marihuana und eine Packung Meth in seiner blutverschmierten Jeans. Der angeschossene Drogendealer landete im Knast. Dort telefonierte er mit Freunden und bat sie, nicht mit der Polizei zusammenzuarbeiten. Was Cameon wohl nicht wusste: Die Polizei hört die Telefonate im Knast ab.

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Cameon W. wird nun wegen Besitzes einer Schusswaffe, des rechtswidrigen Besitzes von Meth und Marihuana sowie Manipulation eines Zeugen angeklagt. Er wird gegen eine Kaution von 110.000 Dollar festgehalten und soll am 18. Juni vor Gericht erscheinen. Mit Hoden, aber ohne Drogen. 

Quelle: Noizz.de