Experten sind sich uneinig, ob das überhaupt möglich ist.

Bereits im Februar ist eine 39-Jährige aus New Orleans verstorben, jetzt führt ihre Autopsie zu Fragen in der Kiffer-Community: Ist die Amerikanerin an einer Überdosis Marihuana gestorben?

Der toxikologische Report fand THC als einzige relevante Substanz im Körper des Opfers. "Es sah so aus, als wäre alles nur THC, weil ihre Autopsie keine körperlichen Krankheiten oder Beschwerden aufwies, die die Todesursache hätten sein können. In der Toxikologie wurde nichts anderes identifiziert – keine anderen Drogen, kein Alkohol. Sonst war nichts da", so Gerichtsmediziner Christy Montegut laut "The New Orleans Advocate".

Nun stürzen sich viele Kritiker des Cannabis-Konsums auf das Ergebnis der Autopsie und wollen den Tod der Amerikanerin aufgrund des THC-Fundes als erste Marihuana-Überdosis verzeichnen. Dabei sind sich medizinische Experten selbst unsicher, ob es überhaupt möglich ist, dass übermäßiger Konsum von Gras zum Tode führen kann.

"Rein theoretisch gibt es ein THC-Limit, dass zu einer Überdosis führen könnte. Allerdings ist es eigentlich unmöglich, so eine hohe Menge zu konsumieren", so Dr. Chen, der UCLA Cannabis Research Initiative gegenüber "Insider". Wer allerdings schon an gesundheitlichen Problemen, wie Herzkrankheiten, leidet, kann durch den Konsum von Marihuana Schwierigkeiten bekommen. So könnte die psychoaktive Substanze THC in diesem Fall zu einer erhöhten Herzfrequenz oder einem Herzinfarkt führen. Für eine gesunde Person ist das Rauchen von Gras dagegen weitestgehend ungefährlich und kann eigentlich nicht zum Tod führen, so der Mediziner weiter.

Woran genau die 39-Jährige also gestorben ist, oder ob es sich um einen ungewöhnlichen, sogenannten "Freak Accident" handelt, bei dem das Marihuana für sie tatsächlich tödlich war, ist bisher unklar.

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Quelle: Noizz.de