Das steckt hinter den neuen Erkenntnissen.

Kekse. Nachos mit Käsesauce. Saure Gummis. Pommes – alles zu mir bitte! Wer schon einmal in den Genuss eines Cannabis-Highs gekommen ist, der dürfte ebenfalls mit den sogenannten Munchies Bekannschaft gemacht haben. Denn Kiffen führt bekanntermaßen zu Heißhunger. Eine neue Studie zeigt nun, dass nicht nur der Zug am Joint diesen Effekt hervorrufen kann – sondern auch eine zu geringe Dosis Schlaf.

Wie kürzlich von "eLife" berichtet, haben Forscher jetzt nämlich herausgefunden, dass dieselbe Art von Molekülen, die den Heißhunger bei Cannabis-Konsumenten beeinflusst, auch bei Leuten gefunden wurde, die nur vier Stunden geschlafen hatten – im Vergleich zu ihren "Mitschläfern", die acht Stunden lang schlummerten.

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Die Teilnehmer wurden zunächst dazu angehalten, eine Woche lang sieben bis neun Stunden zu schlafen. In Woche zwei musste der Wecker bei der Hälfte der Teilnehmer sehr viel früher klingelt. Sie durften nur noch vier Stunden schlafen. Anschließend wurden alle Beteiligten zu einem Buffet geladen. Laut des Berichts zogen die übermüdeten Teilnehmer Speisen vor, die auch der gemeine Kiffer wählen wurde. Das Interessante: Der Schlafentzug beeinflusste nicht den Hunger im Allgemeinen, sondern nur die Art der Nahrungsmittel, die die Teilnehmer essen wollten. Fettig und energiereich sollte es sein. Klassisches Stoner-Food also.

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Wer mehr zur Studie erfahren möchte, der möge hier klicken.

Quelle: Noizz.de