70 Prozent der Mäuse waren nach der Behandlung vollständig frei von Tumoren.

Dass Cannabis Tumor-hemmende Wirkungen haben kann, ist schon seit einigen Jahren bekannt. Das hat zum Beispiel das US-Krebsforschungszentrum National Cancer Institute im Jahr 2015 herausgefunden, die in Labor-und Tierstudien die positive Wirkung von Cannabis auf besonders Brust- und Leberkrebs entdeckten. Jetzt machte die Harvard Universität weitere Forschungen, insbesondere zur Behandlung von Bauchspeicheldrüsenkrebs mit Cannabis – und brachten erstaunlich erfolgreiche Ergebnisse zum Vorschein.

70 Prozent der von den Forschern untersuchten Mäuse mit Bauchspeicheldrüsenkrebs waren nach der Behandlung mit Cannabis völlig frei von Tumoren. Die Studie von der Harvard Universität wurde am 23. Juli 2019 im wissenschaftlichen "Frontiers in Oncology"-Magazin veröffentlicht.

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Benutzt wurden in der Forschung pflanzliche Verbindungen, die in Cannabis vorhanden sind. Diese Verbindungen nennen sich Flavoniden und können nicht mit CBD oder THC verglichen werden. Es geht um eine rein pflanzliche Verbindung, die bei Cannabis vorkommt. Durch die Behandlung mit Flavoniden kann Chemotherapie oder Bestrahlung reduziert werden.

Für die meisten Betroffenen ist die Diagnose Bauchspeicheldrüsenkrebs fatal. Nur acht Prozent überleben den Krebs – mit einer verbleibenden Lebenserwartung von fünf Jahren. 

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Quelle: Noizz.de