Mit einem gofundme wollen sie ihre Traumhaus retten.

Tyler und Elisha Hessel aus dem US-Bundesstaat Missouri sind gerade in ihr Traumhaus eingezogen und erwarten im Januar 2020 ein Kind. Bei einer Standard-Untersuchung, die früh in der Schwangerschaft durchgeführt wird, kam dann der Schock: Elisha und ihr ungeborenes Kind wurden beide positiv auf Meth getestet. Dabei habe weder Tyler noch Elisha je Erfahrungen mit der Droge gemacht. Da sie gerade umgezogen waren, ließen die beiden ihr Haus auf die Substanz testen – und fanden den Ursprung des Problems. Ihr angebliches Traumhaus war nämlich früher ein Meth-Labor.

Nachdem Elisha und das Baby positiv auf Amphetamine untersucht wurden, testeten sie ihr Haus selber mit einem Set. Da dieser positiv ausfiel, ließen sie danach einen professionellen Test durchführen. Als auch dieser positiv war, machten die beiden etwas Recherche zu ihrem Haus im Strafregister ihres Wohnbezirks. Dort entdeckten sie, dass ihr Haus in der Vergangenheit als Meth-Labor benutzt wurde.

Verdacht hatte das Paar schon durch Nachbarn geschöpft, die gesagt hätten, dass sie froh wären, nun endlich "normale" Menschen nebenan zu haben.

Vor dem Kauf des Hauses wurde das Pärchen wohl nicht über die Vergangenheit des Grundstücks unterrichtet. Dabei bedingt das Gesetz des Staates Missouri sogar, dass Heimverkäufer den Käufer darüber unterrichten muss, wenn ihre Wohnung als Produktionsstelle für Meth benutzt worden ist.

Die werdenden Eltern mussten nun sofort aus ihrem Haus ausziehen

100.000 Dollar wird eine Grundsanierung des Hauses kosten, um es von der Meth-Kontamination zu befreien. Die Versicherung hatte ihren Antrag auf eine Übernahme der Kosten abgelehnt und ein Anwalt habe eine Klage als nicht sinnvoll angesehen.

Um das Geld zusammenzukriegen, hat das Paar nun eine gofundme-Kampagne gestartet. Dort haben sie mittlerweile noch nicht mal 5.000 Dollar (Stand: 25. September) zusammen.

Der Mutter und dem Kind soll es trotz des positiven Meth-Tests soweit gut gehen.

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Quelle: Noizz.de