Das legt zumindest diese neue Studie nahe.

Wir wissen, du liebst deinen Joint, aber vielleicht kiffst du auch ein bisschen zu viel. Manchmal kriegst du dein Leben nicht klar, und eigentlich wäre es ganz gut, wenn du deinen Grinder, die Papes und die Nummer deines Dealers mal für einige Zeit (in manchen Fällen für immer) beiseite legst – und auf dein Leben klarkommst. Solltest du dich hier gerade angesprochen fühlen, ist diese neue Studie vielleicht interessant für dich.

Die Studie, die von der John Hopkins Universität und der Ohio State University durchgeführt und im "Frontiers in Psychiatry"-Magazin veröffentlicht wurde – legt jetzt nämlich nahe, dass der Konsum von LSD oder Magic Mushrooms Menschen helfen könnte, die mit Abhängigkeit kämpfen. Die Frage, die sich die Forscher gestellt haben: Kann der Konsum von bewusstseinserweiternden Drogen den Konsum von anderen Drogen mildern? Dazu wurden insgesamt 444 Probanden befragt, die beteuerten, ihre Alkohol- oder Drogensucht durch psychedelische Drogen besiegt zu haben.

>> Typ gönnt sich 20 LSD-Pappen auf einmal – wird von Festival geschmissen

Die meisten Befragten gaben an, dass sie nach einer mittleren bis hohen Dosis psychedelischer Drogen, ihren Drogenkonsum signifikant reduzieren konnten. Etwa 43 Prozent der Probanden nahmen LSD, 29 Prozent Magic Mushrooms – und die restlichen 28 Prozent DMT, Meskalin oder andere Psychedelika.

Vor ihrer Erfahrung mit psychedelischen Drogen erfüllten rund 79 Prozent aller Teilnehmer die Kriterien für eine "schwere Substanzmissbrauchsstörung". Nach der Erfahrung erfüllten nur 27 Prozent diese Kriterien.

>> Erste Studie zu LSD-Microdosing startet

Quelle: Noizz.de