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Am 6. Dezember 2012 wurde im US-Staat Washington die Freizeitnutzung von Marihuana legalisiert. Washington war damals der erste US-Staat, der die Droge in Amerika legal machte. Seitdem folgten neun weitere Staaten, unter anderem Kalifornien, Alaska und Michigan. Nun offenbarte eine Studie des „Washington State Department of Health“, dass seit der Legalisierung der Marihuana-Konsum bei Jugendlichen gesunken ist.

Die Studie befragte Schüler der achten, zehnten und zwölften Klasse zwischen den Jahren 2010 und 2012, und dann noch einmal zwischen den Jahren 2014 bis 2016 unter anderem zu ihrem Cannabis-Konsum.

Herauskam, dass weniger Jugendliche unter 16 Jahren seit der Legalisierung von Cannabis an einem Joint gezogen haben. Bei 15 bis 16-Jährigen lag der Konsum von Cannabis vor der Legalisierung noch bei 20 Prozent. Nach der Legalisierung im Jahr 2012 ging der Konsum dann auf 18 Prozent herunter. Bei 13 bis 14-Jährigen ging der Konsum nach der Legalisierung ebenfalls von zehn Prozent auf 7 Prozent runter.

Theoretisch sollte die Legalisierung von Cannabis in Washington gar keinen Einfluss auf die Schüler gehabt haben. Schließlich wurde Cannabis nur für Erwachsene ab 21 Jahren legalisiert. Dennoch scheint irgendein Umweltfaktor das Rauchverhalten der Jugendlichen beeinflusst haben. Mehr Details zu den Ursachen dieses Wandels gab es von den Forschern allerdings noch nicht.

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Quelle: Noizz.de