... mit Pestiziden, so stark ein Löffel würde einen ausgewachsenen Braunbären töten.

Ein mexikanisches Drogen-Kartell hat zum Schutz ihrer Marihuana-Plantage in Kalifornien eine avantgardistische Strategie herausgearbeitet: Sie vergiften ihre Pflanzen mit einem Pestizid, das so toxisch ist, dass selbst ein Teelöffel davon ausreicht, um einen ausgewachsenen Braunbären zu töten. Das berichtet unter anderem die "Los Angeles Times".

Der Vorteil: Die Pflanzen bleiben von Insekten und Co. unbeschadet – jedes Insekt, das auch nur ansatzweise mit ihnen in Berührung kommt, stirbt auf der Stelle. Der Nachteil: Das Pestizid – Carbofuran – gelangt nicht nur in die Pflanzen und tötet quasi alle Lebewesen, die damit in Berührung kommen, es sickert auch in den Boden und anliegende Gewässer. So wird der gesamte angrenzende Lebensraum verpestet. Carbofuran ist übrigens verboten, in den USA ebenso wie in Europa.

Insgesamt wurden über 6.000 vergiftete Pflanzen entdeckt.

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Abgesehen vom unentschuldbaren Vergehen der Plantagen-Besitzer scheint die USA ebenfalls nicht ganz unbeteiligt zu sein. Da Marihuana auf Landesebene immer noch eine illegale Pflanze ist, gibt es keine Gesetze, mit denen man die Verwendung von Pflanzenschutzmitteln bestimmen könnte. Dadurch ist es den einzelnen Staaten selbst überlassen, wie sie ihre Pflanzen "schützen".

Auch fehlen Gesetzte, nach denen man Marihuana-Produkte als "sicher" einstufen kann. Wie "sicher" ein Blunt voll von diesem vergifteten Weed ist, kann man sich denken. Natürlich handelt es sich im genannten Fall so oder so um eine illegale Plantage und eine illegale Substanz. Doch nach Einschätzungen des von den USA geförderten Journals "Environmental Health Perspectives", stellt die politische Situation ein hohes gesundheitliches Risiko für die Menschen dar, die legales Marihuana konsumieren.

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Quelle: Noizz.de