Wer die Vorzüge von Cannabis kennt, weiß, wie stark das Verlangen nach einer entspannten Weed-Session werden kann. Eine Maus in Kanada übertrieb aber ganz schön – und wurde auf Entzug geschickt. Schaffte sie den Absprung?

So eine Sucht kann ganz schön schnell entstehen. Vor allem, wenn man unbegrenzten Zugang zum Stoff hat und sonst nicht wirklich viel zu tun – so wie diese Maus in Kanada. Mehrere Tage am Stück kehrte sie zu einer (in Kanada legalen) Cannabis-Pflanze zurück und futterte sich an ihr satt, bis sie erst high und dann ohnmächtig wurde.

Standpauke für Cannabis-Maus

Der Besitzer der Pflanze, Colin Sullivan, postete Bilder der Cannabis-Sessions der Maus und schrieb dazu auf Facebook: "Es ist Zeit für eine Intervention. Ich lasse ihn dieses Mal ausschlafen, aber wenn er aufwacht, wird er mit einem wirklich strengen Gesprächspartner konfrontiert."

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Cannabis-Entzug für süchtige Maus

Anstatt der Maus aber nur eine Standpauke zu halten, schickte Colin sie aber auf Entzug und versorgte sie bei sich zu Hause. Zum Verlauf des Entzugs schrieb er: "Es waren ein paar harte Tage für unseren kleinen Kumpel hier, und trotz Bauchschmerzen und einem schlimmen Anfall von Heißhunger glaube ich, dass er sich vollständig erholen wird. Er wurde auf ein mittelgroßes Blatt pro Tag entwöhnt und scheint sich gut anzupassen. Ein Tag nach dem anderen, mein Freund, ein Tag nach dem anderen."

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Maus besiegt Sucht

Nach einigen Tagen die erleichternde Botschaft für alle, die mit der Maus mitfieberten: Sie besiegte die Sucht! Nach einem harten Entzug bleibt nur noch zu hoffen, dass sie nicht rückfällig wird. Ihr Retter Colin postete die bewegenden Abschiedsworte:

"Ich war vielleicht derjenige, der seinen Käfig geöffnet hat, aber er war derjenige, der sich selbst befreit hat. Mach's gut, mein Freund, bis wir uns wiedersehen."

Kann ungetrocknetes Weed high machen?

Für alle, die sich jetzt fragen, ob sie selbst einfach an einer Cannabispflanze knabbern sollten, um high zu werden, kommt hier die Antwort: Kann man machen, bringt aber nichts. Zumindest fast nichts. Zwar enthalten alle Teile der Cannabispflanze, ausschließlich der Innenseite der Stämme und Wurzeln, bestimmte Cannabinoide. Im Allgemeinen enthalten die Blätter aber nur zwischen 0 und 4 Prozent THC und CBD – man müsste also mindestens einen Teller voll essen, um wirklich etwas zu spüren. Mäuse hingegen dürften dank ihrer Körpergröße schon von kleineren Mengen high werden – und anscheinend auch süchtig.

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Quelle: Noizz.de