Ganz sicher kann man sich bei Magic Mushrooms nie sein, dass der Trip am Ende so geil wird, wie man ihn sich zu Beginn vorstellt. Wissenschaftler arbeiten allerdings daran, dass mit neuen Sorten zu ändern.

Gibt es einen Schlüssel für den perfekt flauschigen Wohlfühltrip durch Magic Mushrooms? Wenn es nach der Pharmafirma CaaMTech geht, lautet die Antwort ganz klar "Ja!" Die Forscher des Unternehmens arbeiten gerade daran, alle negativen Nebenwirkungen, die beim Konsum von psychoaktiven Pilzen auftreten können, zu eliminieren.

Die Wissenschaftler setzten all ihre Hoffnung auf den Stoff Aeruginascin, eine Verbindung, die nur in einer bestimmten Pilzart mit dem Namen Inocybe Aeruginascens enthalten ist. Sie könnte der Schlüssel zur Verringerung von negativen Erfahrungen während eines Trips sein. Angstzustände, Paranoia oder Dysphorie könnten damit der Vergangenheit angehören.

Magic Mushrooms ohne schlechte Erfahrungen? Eine medizinische Revolution

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CaaMTech arbeitet an seiner eigenen Version des Pilzes, der in Europa gängig ist und der vielleicht sogar seinen Ursprung in Deutschland fand. "Prophoria" soll ihr psychoaktiver Shroom heißen, der eine Revolution für die medizinische Verwendung von Magic Mushrooms wäre. Mediziner gehen aktuell davon aus, dass man mit ihnen unter anderem PTSD, Depressionen und Drogensucht erfolgreich behandeln kann.

"Wir glauben, dass die Verhinderung von schlechten Trips die Erfolgsquote der Patienten erhöhen könnte. Wir wollen einen Weg finden, um den Menschen zumindest die Möglichkeit zu geben, die Wahrscheinlichkeit für eine euphorische Erfahrung gegenüber einer dysphorischen Erfahrung zu erhöhen", erklärt Andrew Chadeayne, CEO und Gründer von CaaMTech, gegenüber "DoubleBlind".

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Quelle: Noizz.de