Eine kanadische Krankenschwester wollte mit ihrem Auto die Grenze der USA überqueren. Trotz ihres weißen Kittels und der Arbeitserlaubnis schien sie der Polizei verdächtig. In ihrem Kofferraum schmuggelte die 48-Jährige jede Menge Marihuana. Jetzt drohen ihr bis zu 20 Jahre Haft.

Die Krankenschwester kommt wohl ursprünglich aus Kanada. Vergangenen Donnerstag wollte sie mit ihrem Auto über die Grenze zu ihrer Arbeitsstätte dem Henry Ford Hospital in Detroit fahren. Doch die Frau hinterließ bei der Grenzbehörde einen verdächtigen Eindruck. Sie behauptete, als Krankenschwester zu arbeiten und im Kampf gegen Covid-19 helfen zu müssen. Doch selbst ihre Arbeitserlaubnis und der Status als Ersthelferin reichten nicht aus, die Polizist*innen zu überzeugen. Sie musste aussteigen.

20 Jahre Haft für 70 Kilo Marihuana

Bei der Kontrolle kam heraus, dass der Kofferraum der Kanadierin mit rund 150 Pfund, knapp 70 Kilo, Marihuana gefüllt war. Sie hatte gedacht, dass die US-Grenzpolizei aufgrund der globalen Pandemie sich weniger um Drogenhandel kümmern würde. "In einer Zeit, in der viele medizinische Arbeiter*innen Überstunden leisten, um uns zu schützen, ist es wirklich beschämend, dass sie ihren Status als Krankenschwester ausnutzt, um Drogen in unser Land zu schmuggeln", sagte US-Anwalt Matthew Schneider der Detroit Free Press.

Bei einer Verurteilung drohen ihr bis zu 20 Jahre Haft.

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  • Quelle:
  • Noizz.de