Hat es sich langsam ausgefahren?

Im Zuge der Ermittlungen gegen einen Kokain-Lieferservice in Berlin wurde gegen drei mutmaßliche Organisatoren Haftbefehl erlassen. Das teilte die Staatsanwaltschaft am Donnerstagabend über den Kurznachrichtendienst Twitter mit. Drei weitere Beschuldigte mit geringerer Tatbeteiligung wurden von der Haft verschont. Sie sollen mutmaßlich als Fahrer tätig gewesen sein oder das Kokain gelagert haben.

>> 19-Jährige bekommt Baby im Club – das hat jetzt lebenslang Gratis-Eintritt!

Vom Standort in einer Bar aus sollen die Verdächtigen arbeitsteilig an dem Lieferservice mitgewirkt haben, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Martin Steltner. Nach Bestellung per Mobiltelefon seien die Drogen zu den Kunden gefahren worden.

>> Koks-Taxis in Berlin: Erster Angeklagter gesteht Lieferservice

Insgesamt 170 Einsatzkräfte waren laut Angaben im Einsatz

Durchsucht wurden am Mittwochmorgen Wohnungen, Autos, Gewerbeobjekte und ein Laubengrundstück in Berlin und Brandenburg. Dabei wurden unter anderem Betäubungsmittel, eine scharfe, geladene Schusswaffe, Munition und eine fünfstellige Geldsumme gefunden. Die Verdächtigen sollten noch am Donnerstag einem Haftrichter vorgeführt werden.

>> So funktionieren die Koks-Taxis in Berlin

[Zusammen mit: dpa]

Quelle: Noizz.de