Der Ex-Grüne zeichnete sich schon früher durch seine Ganja-Vorliebe aus.

Vor mehr als zehn Jahren beendete Joschka Fischer seine politische Karriere. Während seiner Laufbahn kämpfte der ehemalige Bundesaußenminister und Vizekanzler auch für die Legalisierung von Cannabis. Das zahlt sich jetzt aus.

Der 70-Jährige ist seit Kurzem Mitglied des internationalen Beirats der kanadischen Firma Tilray – das Unternehmen preist sich selbst als „einer der größten und anspruchsvollsten Hersteller von medizinischem Premium-Cannabis weltweit“ an. Von dem Lobby-Einstieg berichtete jetzt das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“.

Zuvor hatte Tilray Marla Luther eingestellt. Eine Mitarbeiterin aus Fischers Beratungsunternehmen. Nun kommt der Chef in beratender Funktion hinzu.

Joschka Fischer war schon immer pro Legalisierung

In seinen Zeiten als aktiver Grünen-Politiker machte Fischer mit der Aussage, dass er Haschisch durchaus schon mit positiver Wirkung geraucht hätte, Schlagzeilen. Das Statement gab er der Zeitschrift „Die Woche“.

Kanada legalisiert im Oktober den Cannabis-Verkauf

Mitte Oktober machte der nordamerikanische Staat den Anbau und Verkauf von Cannabis landesweit legal. „Bis heute war der Cannabis-Markt ausschließlich in Händen des organisierten Verbrechens“, ließ Kanadas Minister für Grenzsicherheit und Kriminalität, Bill Blair, bei einer Pressekonferenz verlauten. Erwachsene könnten die Droge nun sicherer konsumieren, zugleich würden Kinder und Jugendliche mit dem neuen System besser geschützt.

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Quelle: Noizz.de