600 Millionen Euro waren die Drogen wert.

Auf einer einsamen Insel vor der Westküste machte die australische Polizei vor Kurzem einen Riesen-Fund: eine Tonne Rauschgift. Das waren die Überbleibsel einer Fracht vom 15-meter-langem Boot "Zero", dass ganz in der Nähe auf Grund gelaufen war. Die Bootsfahrer wurden nun verhaftet.

Die mutmaßlichen Drogenschmuggler flogen auf, weil sie ihre Jacht nahe den abgelegenen Abrolhos-Inseln auf Grund gesetzt hatten, etwa 60 Kilometer von der Küste entfernt. Ein Fischer entdeckte das Boot und alarmierte die Rettungsdienste. Diese fanden es jedoch nur verlassen vor. Die beiden Männer wurden dann auf einer Insel namens Burton Island von der Polizei entdeckt. Das Rauschgift hatten sie mitgenommen und versucht, es am Strand unter Algen zu verstecken.

Bei den Verdächtigen handelt es sich um einen Briten und einen Franzosen. Wo sie ihre Reise mit der "Zero" begannen, war zunächst nicht bekannt. In Australien droht ihnen nun eine lange Gefängnisstrafe. Am 20. September sollen sie einem Haftrichter vorgeführt werden.

>> Meth-Abhängiger gibt sich als Polizist aus und überfällt Junkie-Bude

>> Nach "Chernobyl": Erster Trailer zu Kokain-Thriller "ZeroZeroZero" von Sky

[Zusammen mit dpa]

Quelle: Noizz.de