Ob die Regierung da mitspielt?

Seit dem 31. Januar 2020 ist Cannabis in Australiens Hauptstadt legal. Stoner vor Ort dürfen bis zu 50 Gramm Weed mit sich tragen und bis zu vier Pflanzen per Haushalt für den Anbau besitzen. Ein "Yay!" auf diesen wichtigen Schritt in der Entkriminalisierung von Drogen. Dabei soll es aber nicht bleiben. Auch die Entkriminalisierung von MDMA wird nun in Australien diskutiert – zumindest, wenn man die Queensland Productivity Commission fragt, sollten die Drogengesetzte in Bezug auf die Partydroge gelockert werden.

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Die Queensland Productivity Commission ist das unabhängige Wirtschaftsüberprüfungsgremium des Staates, das zur Überprüfung komplexer wirtschaftlicher und regulatorischer Fragen eingerichtet wurde. Eben dieses Gremium hat sich nun die Sache mit dem MDMA mal genauer angeschaut – und befindet in seinem 516 Seiten langem Bericht, dass die Droge ebenfalls entkriminalisiert werden sollte. Der simple ökonomische Grund: die überfüllten Gefängnisse, und eine Menge Dollars, die sich der Staat dadurch spart. Der Bericht zeigt unter anderem auf, dass es der Regierung pro Jahr 111.000 AU-Dollar an direkten Kosten und 46.000 AU-Dollar an indirekten Kosten für eine einzige Person zu handlen hat, die ein Jahr im Gefängnis verbringt.

Was sagt die Regierung zu einem neuen Gesetz in Sachen MDMA?

Der Bericht Queensland Productivity Commission spricht sich nachdrücklich für eine Reform der Drogenpolitik aus. Trotzdem wurde ihr Gesuch vollständig abgelehnt. Laut "Merry Jane" weigere sich die Regierung strikt, die aktuellen Drogengesetze zu lockern.

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  • Quelle:
  • Noizz.de