Toilettenpapier, Schokolade, Tomatensoßen – von allen Dingen, die man hamstern könnte, hamstern die intelligentesten Menschen Weed. In Amerika haben besonders die Anwohner des US-Bundesstaates Oregon sichergestellt, dass es ihnen daran in der Quarantäne nicht fehlen soll.

Von allen Dingen, die eine Quarantäne braucht – Mehl für Backprojekte, Wein für die Isolations-Trauer, Holz fürs nächste Heimprojekt – es gibt doch eine Zutat, die in keinem Ausnahmezustand fehlen darf: Weed. Das haben auch die Leute im US-Bundesstaat Oregon schnell realisiert – und deckten sich zum Start der Corona-Krise mit Gras ein.

Gras

Gras-Händler können sich freuen

Die Weed-Verkäufer in Oregon berichteten im Monat März Rekordverkäufe. Insgesamt gaben die Leute umgerechnet über 77 Millionen Euro für Weed aus. Im Vergleich – im Vorjahr hatten sie im selben Monat lediglich 56 Millionen Euro für Weed ausgegeben.

Den Anstieg in Verkaufszahlen konnte deutlich beobachtet werden, nachdem vom Staat die Quarantäne angeordnet wurde. Vermutlich wollten die Anwohner die von der Regierung angeordnete Quarantäne wenigstens in vollen Zügen genießen. Mittlerweile sind die Verkaufszahlen auch wieder gesunken. Es schien sich also ganz klar um eine Hamster-Aktivität gehandelt haben, so ein Pressesprecher der US-"Liquor Control Commission" gegenüber dem Sender "KOIN 6".

Für eine Hand voll Gras (Symbolbild)

Doch nicht überall verläuft es so rosig

Allerdings wurde nicht nur Marihuana gehamstert, sondern auch Alkohol. In Kalifornien wurden ähnliche Tendenzen entdeckt, sowie in den Niederlanden. In anderen US-Weed-Staaten wie Washington und Colorado sind die Verkaufszahlen allerdings gesunken. Dieser Markt baut größtenteils auf Touristen auf – die in Zeiten von Corona natürlich ausbleiben.

>> Die etwas andere Corona-Vorbereitung: Die Niederländer hamstern Cannabis

>> Kann man Corona-Symptome mit Cannabis behandeln?

Quelle: Noizz.de