Aus die Weed-Maus.

App-basierte Kochbücher, Anbau-Games oder das äußerst beliebte Weedmaps – das Google Maps des Cannabis! Trotz noch nicht durchgesetzter Marihuana-Legalisierung in Deutschland, boomt der App-Markt. In US-Staaten wie Kalifornien, in denen der Kauf des grünen Glücks bereits legal ist, umso mehr. Dort schlagen vor allem Lieferdienste wie die App Eaze ein. Damit soll nun allerdings Schluss sein. Zumindest laut Google. Der Konzern verbannte jetzt alle Cannabis-Apps aus seinem Play Store.

Der Grund: Der Google Play Store will kinder- und familienfreundlicher werden. Marihuana hätte dort deshalb nichts mehr zu suchen. Neben Weed-Inhalten stehen bei dem US-amerikanischen Unternehmen übrigens auch Sex, Alkohol, Gewalt, Tabak und Hassreden auf der schwarzen Liste.

"Die Entscheidung von Google ist eine enttäuschende Entwicklung, die nur zum Gedeihen des illegalen Marktes beiträgt", erklärte ein Sprecher von Eaze gegenüber "Reuters". Sie seien jedoch zuversichtlich, dass Google, Apple und Facebook irgendwann das Richtige tun werden.

Allerdings gibt es wohl ein Schlupfloch für engagierte App-Betreiber

Die Entwickler müssen sich streng an die Google-Richtlinien halten. "Diese Apps müssen lediglich den Warenkorbfluss außerhalb der App selbst verschieben, um diese neue Richtlinie zu erfüllen", verriet ein Sprecher von Google gegenüber "Gizmodo".

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lsk

Quelle: Noizz.de