Ist das die Zukunft unseres Gras-Konsums? Ex-Boxer Mike Tyson hat angeblich Pläne, mithilfe einer neuen 3D-Druck-Technik der Firma "Smart Cups" trinkbares Cannabis auf den Markt zu bringen. Wie das gehen soll? Wir haben uns die Sache einmal genauer angeschaut.

Mike Tyson, ehemaliger Boxer, Tiger-Besitzer und erfolgreicher Unternehmer, ist bei neuen Ideen immer ganz vorne mit dabei. Aber, zugegeben, selbst für einen verrückt-waghalsigen Typen wie Mike Tyson klingt diese Meldung ziemlich unglaublich: Tysons Firma "The Ranch Companies" hat sich die Lizenzen für einen Cannabis-Getränke-Drucker des kalifornischen Start-ups Smart Cups gesichert, wie das Branchenblatt "3D Printing Media Network" berichtet. WTF?!

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Wenn man sich die Technik genauer anschaut, wird es noch abgefahrener: Die neue Technologie von Smart Cups soll in der Lage sein, konzentrierte Aromen direkt auf alle möglichen Dinge zu drucken: zum Beispiel einen Plastikbecher, aber auch auf einen Pappbecher, Esspapier oder Schokolade. Alles ist denkbar. Im Falle des Plastikbechers, wäre es dann so, dass beim Einschenken von Wasser ein aromatisiertes Getränk entsteht – mit wirksamen Cannabis.

Ist das die Zukunft: Trinken wir bald Weed?

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Laut dem Start-up hat die Technik Potenzial, supernachhaltig zu sein. Lager- und Transportanforderungen für Getränke würden etwa reduziert werden, was zu weniger CO2-Emissionen führt. Die Becher selbst bestehen aus einem pflanzlichen Biokunststoff. Und ausgefuchst wie Mike Tyson eben ist, verbindet er diesen umweltschonenden Businessplan mit einem anderen wachsenden Markt: Cannabis.

Tysons Firma möchte die Technologie für ein neues Produkt nutzen, bei dem kontrollierte Dosen Cannabis auf den Bechern-Boden gedruckt werden sollen. Wenn du dir dann Wasser einschenkst, werden die Cannabisstoffe gelöst und aktiviert. Wenn du dich fragst, wer um alles in der Welt auf trinkbares Cannabis gewartet hat, hier die Antwort: Es geht dabei um eine bessere und konsistentere Dosierung als Arzneimittel. Vor allem ältere Leute hätten beim Rauchen von Gras Probleme. Vielleicht könnten die Cannabisdrinks aber auch schnell an Popularität im restlichen Alltag finden.

Wie funktioniert die Technik?

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Wenn man Chris Kanik, dem CEO von Smart Cups, zuhört, klingt das eigentlich ziemlich einfach. "In diesem speziellen Fall verwenden wir wasserlösliche Cannabinoide und können sie auf praktisch jeder Oberfläche präzise drucken." Die aufgedruckten Wirkstoffe und Aromen würden erst dann freigesetzt, wenn sie mit einer Flüssigkeit wie Wasser, Soda oder Speichel in Kontakt kämen. Der Vorteil der Technik liegt vor allem dadrin, dass sich genau dosieren lasse, wie viel Cannabis man dann zu sich nehme.

Ganz neu ist Tyson übrigens nicht im Weed-Buisiness: Über die "Red Wood Cultivation"-Planatge in Las Vegas vertreibt Tyson Ranch seinen eigenen, ganz legalen Stoff.

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Quelle: Noizz.de