Wer sich die Quarantäne mit einem Hamster-Vorrat an frisch gerollten Joints versüßen wollte, sollte seinen Plan noch mal überdenken – denn Kiffen könnte dein Risiko, an Corona zu erkranken, erheblich erhöhen.

Den ganzen Tag zuhause sitzen löst vieles aus. Langeweile für die einen. Angst für andere, deren Existenz durch die Corona-Krise bedroht ist. Doch beides kann für einige Menschen mit Cannabis erträglicher werden. In den USA haben laut einer Studie die Hälfte aller Cannabis-Nutzer Gras gehamstert, um durch die Krise zu kommen. Doch Gesundheitsexperten sagen nun: Kiffen könnte das Coronavirus verschlimmern.

Erstmal einen Kiffen in Zeiten von Corona.

Rauchen erhöht Corona-Sterberisiko

Der Konsum von Cannabis ist nicht direkt mit einem Risiko einer Infektion verbunden. Bist du aber einmal infiziert, hast du ein höheres Risiko, die schlimmsten Corona-Symptome zu erleben.

Symbolbild: Joint

Ärzte haben entdeckt, dass Menschen mit Vorerkrankungen in der Lunge wahrscheinlicher am Virus sterben – was unter anderem vom Rauchen von Cannabis und anderen Drogen kommt. Rauchen über einen längeren Zeitraum löst Symptome einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung aus. Hierbei sterben Lungenzellen, die sonst eine Infektion abwehren könnten. Bei einem Nichtraucher sind diese Zellen noch vorhanden.

Ein Sprecher der "American Lung Association" sagte in einem Interview mit dem US-Magazin "Insider", dass es eine logische Schlussfolgerung wäre, davon auszugehen, als Raucher schlimmere Corona-Symptome zu haben. Doch zumindest Cannabis-Raucher in den USA wissen sich zu helfen – dort stiegen einfach die Verkaufswerte für Edibles.

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Quelle: Noizz.de