Drogenherstellung für akademische Zwecke ist in Japan eigentlich sogar legal.

Ein Chemie-Lehrer bringt Schülern bei, wie man Drogen produziert. Was an die Serie "Breaking Bad" erinnert, ist tatsächlich so in Japan abgelaufen. Ein Professor hat elf SchülerInnen geholfen, Ecstasy und eine andere Designerdroge herzustellen. Eigentlich kein Problem: Die Herstellung von Betäubungsmitteln für akademische Zwecke ist in Japan legal – doch nur solange die Forscher eine Lizenz von der Regierung erhalten.

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Diese war bei dem 61-Jährigen allerdings schon abgelaufen. Nun droht Professor Tatsunori Iwamura eine Freiheitsstrafe von bis zu zehn Jahren.

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Nach Informationen von "Kyodo News" soll er gewusst haben, dass sein Drogenunterricht eigentlich illegal ist. Er wollte den SchülerInnen lediglich bei ihrer Ausbildung helfen, heißt es. Eine unbekannte Quelle soll außerdem erzählt haben, dass der Professor an gefährlicheren Drogen geforscht habe – solche, die Halluzinationen verursachen. Drogenvollzugsbeamten haben aufgrund von weiteren Hinweisen sein Haus sowie das Labor durchsucht. Sie fanden nach Information von "The Guardian" dabei Spuren von 5F-QUPIC – eine cannabisähnlichen Droge, die seit 2014 in Japan verboten ist.

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Tatsunori Iwamura soll mittlerweile entlassen worden sein. Er unterrichtete am Institut für Pharmazeutische Wissenschaften der Matsuyama Universität.

Quelle: Noizz.de