130 Gramm Kokain steckten feinsäuberlich versteckt in einer Lieferung kolumbianischer Kaffeebohnen – das entdeckte der italienische Zoll vergangene Woche. Der verdächtige Adressat der Lieferung ließ die ansonsten genial getarnte Lieferung auffliegen.

Die Italienische Polizei entdeckte Ende letzter Woche 130 Gram Koks in 500 einzelnen Kaffeebohnen versteckt. Die Kaffeebohnen befanden sich einer Ladung von zwei Kilo Kaffeebohnen, die von Kolumbien nach Italien geliefert werden sollten. Die Bohnen waren ausgehöhlt, mit Kokain gefüllt und mit Tape zugeklebt.

Der Adressat erweckte Aufsehen

Obwohl die Drogen so genial getarnt waren, flog das Paket aufgrund des merkwürdigen Empfängers auf: Das Paket mit den Kaffeebohnen war adressiert an Santino D'Antonio, einem fiktiven Mafia-Boss aus dem "John Wick"-Film. Das erweckte Misstrauen bei den Zollbeamten am Flughafen von Milan.

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Wäre der Adressat nicht so auffällig gewesen, wäre das Paket vermutlich durchgegangen. Schließlich ist eine Ladung Kaffeebohnen aus einem Land, das für seine Kaffeebohnen bekannt ist, nicht wirklich ungewöhnlich.

Symbolbild: Kaffeebohnen

Der Empfänger war der Polizei bekannt

Schlussendlich konnten sie den wahren Rezipienten ausfindig machen, indem sie das Paket an sein Ziel weiterschickten. In Florenz wurde es schließlich von einem 50-jährigen Italiener in einem Tabak-Laden eingesammelt. Der Mann war der Polizei schon wegen vergangener Drogendelikte bekannt und ist gemeldet in der Stadt von Medellin, Kolumbien. Das berichtete die "Guardia di Finanza" in Italien.

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Trotz des Straffalls hatte die italienische Polizei noch einen Funken Humor übrig. Sie nannten die Operation "Caffe Scorretto", ein Wortspiel zwischen der italienischen Kaffee-Spezialität "Caffe Corretto" und dem italienischen Wort für "falsch" – "scorretto".

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  • Quelle:
  • Noizz.de