Super smart, aber auch super dumm.

Stephen Best, was für ein geiler Typ! Geil – und total verklatscht. In jedem Fall konsequent in seiner Linie, null Prozent nachvollziehbare Dinge zu tun: Stephen, seines Zeichens Drogendealer, wurde in Worthing, England gerade weggeknastet. Und die Story, die die "Sussex Police" dazu erzählt, ist so gut, wie lange keine mehr.

Schon im November 2018 kam ihm die Polizei auf die Schliche. WEIL ER SEINEN NAMEN AUF DIE BAGGYS GEDRUCKT HAT!! Aus Business-Perspektive natürlich hella smart, aus Perspektive eines Menschen, der sein Geld mit illegalem Drogenhandel verdient und auf keinen Fall von der Polizei gefunden werden möchte, hella dumm. Also sind da am 13. November auf einmal ein Haufen Cops in Stephens Wohnung, einer Wohnung mit jeder Menge Drogen, und haben natürlich nichts anderes im Sinn, als ihn dafür hinter Gitter schmoren zu lassen.

Stephen Best Foto: Sussex Police

Aber einen Stephen Best – in Ticker-Kreisen als "Besti" bekannt – sperrt man nicht einfach weg. Keine Ahnung, wie, aber er konnte er abhauen. Zwei Wochen lebte er auf der Flucht, untergetaucht. Das schien nicht so ganz sein Ding zu sein. Also nahm er von sich aus erneut Kontakt mit der Polizei auf, verabredete einen Termin und händigte sich aus.

Aber ein Stephen Best händigt sich nicht einfach aus, er kommt vorbereitet. Eine kleine Tasche hatte er sich gepackt, falls er in den Knast müsse. Musste er natürlich. Und natürlich haben die Cops gecheckt, was denn da in seiner Reisetasche drin ist – und was war drin? Grasbaggys. Wow. Eine Nummer, bei der die zuständige Polizei auch nicht anders konnte, als sich offen darüber lustig zu machen.

Stephen Bests Gras-Baggies Foto: Sussex Police

Das ist Stephen. Stephen hatte ein komplettes Lager voller Drogen. Stephen hat seinen Namen auf all seine Drogen gestempelt.

Stephen wurde gesucht und hat sich schließlich selbst der Polizei ausgeliefert. Stephen hat damit gerechnet, eingesperrt zu werden und sich deshalb eine Tasche für den Knast gepackt. Eine Tasche voller Drogen.

Stephen dachte nicht, dass wir seine Tasche durchsuchen würden. Sei nicht wie Stephen, deal nicht mit Drogen.

Lol. Erste Sahne Polizeipropaganda. Auch der ermittelnde Polizeichef Constable Noel Simmonds kam nicht umhin, seine Verblüffung kundzutun.

Die Menge der Drogen war wirklich erheblich. Obwohl es nicht unüblich für Dealer ist, ihre eigene Marke aufzuziehen, habe ich noch nie jemanden erlebt, der tatsächlich seinen Namen auf die Drogen schreiben würde. Genauso schräg und unfassbar ist es für jemanden, das Datum, die Zeit und den Ort für die eigene Inhaftierung selbst zu bestimmen und dann immer noch im Besitz illegaler Drogen aufzukreuzen.

Tja, jetzt sitzt er erst mal dreieinhalb Jahre. Ohne Gras. Mensch, Besti ... mega Geschichte, aber was zur Hölle geht in deinem Kopf ab?!

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Quelle: Noizz.de