Du wolltest schon immer ein Geheimagent sein, hast dir in den vergangenen Jahren aber mehr Gras als "Navy CIS"-Folgen reingeballert? Dir sind ein paar illegale Drogen durch die Nase gerutscht? Ganz egal! Die CIA gibt ehemaligen Drogenkonsumenten eine Chance, sich trotzdem zu bewerben.

Wer in der Vergangenheit illegale Drogen – einschließlich Cannabis – konsumiert hat, wurde bei dem Bewerbungsverfahren der CIA disqualifiziert. Ein Sprecher des Auslandsgeheimdienstes der USA weckt trotzdem Hoffnung. In einem Interview mit "Merry Jane" sagte der Geheimdienst-Sprecher, dass der Konsum von Drogen toleriert werden könne. Vorausgesetzt, der Bewerber sei schon mindestens ein Jahr clean und würde offen und ehrlich über seinen Drogenkonsum sprechen.

Molly von der CIA gibt Antworten

Stimmt das wirklich? Stellt die CIA Ex-Kiffer ein? Ja! Auf der offiziellen Seite der CIA wird unter der Rubrik "Ask Molly – Your CIA Source on the Inside" Fragen von Usern beantwortet. Am 23. April fragte "Eager to Serve", ob er sich trotzdem bewerben könne, selbst wenn er in der Vergangenheit illegale Drogen eingenommen hätte. Molly, ein Pseudonym, die in dem Blog Antworten gibt, schreibt: "Lassen Sie mich dies von Anfang an klarstellen: Wenn Sie zuvor illegale Drogen konsumiert haben, werden Sie nicht sofort von der Arbeit bei der CIA ausgeschlossen. Im Allgemeinen dürfen Antragsteller in den vergangenen 12 Monaten aber keine illegalen Drogen konsumiert haben, um für eine CIA-Beschäftigung infrage zu kommen."

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Trotzdem scheint es nicht gerade so, als ob Ex-Kiffer gute Chancen hätten. "Ich behaupte nicht, dass diejenigen, die mit Drogen experimentiert haben, in irgendeiner Weise schlecht oder unwürdig sind", schreibt Molly. "Aber die Bereitschaft, gegen das Bundesgesetz mit Drogenkonsum zu verstoßen, kann als Maß für die Eignung einer Person verwendet werden."

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lcw

  • Quelle:
  • Noizz.de