Laut einer neuen Studie der Colorado State University kann CBD – der nicht-psychoaktive Teil von Gras – helfen, Hirntumore zu stoppen. Scheinbar nicht nur bei Menschen, sondern auch bei Hunden.

Chase Gross ist Doktor für Veterinärmedizin an der Colorado University. In einer Erklärung auf der Seite von "News Medical Life Sciences" schreibt er, dass bei "Patienten mit Hirnkrebs dringend weitere Forschungs- und Behandlungsoptionen erforderlich sind". Weiter heißt es: "Unsere Arbeit zeigt, dass CBD das Potenzial hat, heilen zu können." CBD könnte demnach eine Option für eine Glioblastom-Therapie sein.

Studien bestätigen CBD-Heilung

Das Glioblastom ist der am häufigsten vorkommende Hirntumor bei Erwachsenen. Die Forscher haben seine Zellstruktur nachgebaut und ihn mit verschiedenen CBD-Extrakten zusammengesetzt. Dabei fanden sie heraus, dass CBD Teile der Zellen ganz abtöteten und das Wachstum des Blastoms insgesamt verlangsamen kann. Das hätte man nach Aussagen von Gross sowohl bei menschlichen als auch bei Zellstrukturen von Hunden beobachtet.

Es ist wohl nicht das erste Mal, dass ein Zusammenhang zwischen CBD und Krebsheilung aufgedeckt wurde. Eine indische Studie hat bereits nachgewiesen, wie hilfreich das Mittel sein kann. Die Studie der Colorado University sei wohl nur die erste Phase eines langfristigen Forschungsprojekts, das bis zu 15 Jahre dauern kann. Wenn die Studie erfolgreich ist, könnten Forscher der Tierklinik in Colorado klinische Studien an Hunden beginnen, die an Hirntumoren leiden.

Veröffentlicht wurde die Studie bisher nicht. Chase Gross wird sie nach Informationen von "Merry Jane" aber auf der Jahrestagung der "American Society for Pharmacology and Experimental Therapeutics" in San Diego vortragen.

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lcw

  • Quelle:
  • Noizz.de