In Indien wurde ein Affe von seinem Besitzer jahrelang misshandelt und zum Alkoholtrinken gezwungen. In einem Wutanfall verletzte das Tier jetzt Hunderte Menschen – wohl wegen Entzugserscheinungen.

Bei dieser Geschichte gibt es keine Gewinner, nur Verlierer. Die Hauptrolle in der Tragödie spielt Kalua, ein sechsjähriger Affe, der in Indien lebt. Kalua wuchs wohl bei einem "Okkultisten" in Mirzapur, Uttar Pradesh, auf. Örtliche Behörden glauben, dass der Mann sein Haustier regelmäßig mit hartem Schnaps und möglicherweise auch mit Affenfleisch versorgte. Als der "Okkultist" starb und somit auch die Alkoholquelle für Kalua versiegte, bekam das Tier einen krassen Wutanfall – mit dramatischen Folgen.

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Kalua tobte durch die Straßen, randalierte und verletzte dabei 250 Menschen. Wie "Daily Mail" berichtet, hatte es der Affe vor allem auf Frauen und Mädchen abgesehen. Dutzende von Menschen mussten sich nach dem Angriff plastischen Operationen unterziehen, weil die Gesichtsverletzungen so extrem waren. Ein Mann starb sogar an den Folgen des Angriffs.

Einzelhaft für den Rest seines Lebens

Kalua muss den Rest seines Lebens in Einzelhaft verbringen.

Der Affe wurde schließlich eingefangen und in den Zoo von Kanpur gebracht. Dort entdeckten Zoologen nicht nur, dass Kalua ein Alkoholiker ist, sondern auch dass er sich weigerte, Gemüse zu essen. Die Expert*innen glauben deshalb, dass der "Okkultist" dem Tier Affenfleisch gefüttert haben muss – eine weitere mögliche Ursache für die extreme Wut des Primaten.

Die Zoowärter*innen halten Kalua auch für andere Primaten als zu gefährlich. Das Tier muss deshalb nun den Rest seines Lebens in Einzelhaft verbringen.

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aa

  • Quelle:
  • Noizz.de