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Was wären die Scheine wohl heute wert?

Gerade wirft die venezuelanische Regierung 100.000er-Scheine auf den Markt. Es ist ein verzweifelter Versuch, die Hyperinflation zu stoppen. Deutschland, Ungarn, Griechenland, Polen oder Simbabwe haben dieses auch schon erlebt. Wie gut kennst du dich damit aus?

Wieviel wäre dieser Schein (1923) wohl heute wert?

5 Kilo Karpfenfutter
One-Way-Flug nach Mallorca
Ein roter Lolli
MacBook Pro (mit Touchleiste)
5 Kilo Karpfenfutter Nächste Frage
Die Inflation 1923 war eine Folge des Ersten Weltkriegs. Das Land musste wieder aufgebaut, Kriegsanleihen zurückgezahlt und Reparationen geleistet werden. Deshalb brachte die Regierung mehr und mehr Geld in Umlauf. Der Teufelskreis der Inflation begann. Am 2. Dezember 1923 kostete beispielsweise ein Ei in Berlin 320 Milliarden Reichsmark. Auf dem Höhepunkt der Inflation wurde die Rentenmark, ab Oktober 1924 schließlich die Reichsmark eingeführt.

Wieviel ist dieser Schein auf dem Schwarzmarkt in Venezuela wert?

Mindestlohn pro Stunde
CMI Aufsitzmäher
Großbrief International
Vier Autoreifen
Großbrief International Nächste Frage
In Venezuela tobt sein längerem ein Kampf um die Macht. Im Zuge dessen zog die Geldentwertung an. Viele Bürger versuchen, an Devisen zu kommen, auch um das Land zu verlassen. Nach einer von Präsident Nicolas Maduro verkündeten (weiteren) Anhebung des Mindestlohns um 30 Prozent, liegt er bei 177.507,43 Bolivar. Laut aktuellem Schwarzmarktkurs gibt es für einen Euro 48.000 Bolivar. Der 100.000er-Schein ist nur zwei Euro wert.

Wieviel wäre dieser ungarische Schein (1946) heute wert?

1 Centershock
Nahverkehrs-Ticket
Luft, hmmm.... Luft lecker
Einen Jet-Ski
Luft, hmmm.... Luft lecker Nächste Frage
Finanzielle Belastungen und der Aufbau der Wirtschaft gestalteten die Zukunft für das Ungarn der Nachkriegszeit schwierig. Waren & Güter wurden für die Bevölkerung knapp, die Preise stiegen in ungeahnte Höhen. Im November 1945 druckte die Notenbank den ersten Schein mit einer Million Pengö, im Juni 1946 ging man zu Billionen-Pengö über. Durch die enorme Inflation war es vielen Menschen nicht mehr möglich, die alltäglichen Lebensmittel zu finanzieren. Die Preise verdreifachten sich – täglich. Um die Inflation in Ungarn in den Griff zu bekommen, wurde am 1. August 1946 der Forint eingeführt. Der Umtauschkurs: Ein Forint = 200 Millionen Pengö.

Schon mal etwas vom Belarussischen Rubel (2012) gehört?

Sechs Fliegenklatschen
Geräumige Einzimmerwohnung
Jahresabo SKY Bundesliga
Bobbycar
Sechs Fliegenklatschen Nächste Frage
Aus Angst vor einem Staatsbankrott deckte sich die Bevölkerung mit ausländischen Devisen ein. Der Rubel verfiel. Aufgrund der Inflation gab die weißrussische Bank im Jahre 2012 den 200.000-Rubel-Schein heraus. In Belarus wurde am 1. Juli 2016 der Nominalwert der Landeswährung um vier Dezimalstellen gekürzt

Und was ist dieser Schein aus Simbabwe wert?

Weniger als Luft
Zwei Kinotickets
Zigaretten-Blättchen von Gizeh
1,5 Liter Wasser (ohne Pfand)
1,5 Liter Wasser (ohne Pfand) Nächste Frage
Seit seinem Amtsantritt 1987 hat Machthaber Robert Mugabe den Staat in den Ruin geführt. Geld wurde immer wertloser. Ein Laib Brot kostete bald ein ganzes Bündel scheine. Die Inflation lag bei astronomischen 230 Millionen Prozent. Die Lösung des Schein-Problems, aber nicht der Armut: Die Einführung des US-Dollars.
Dein Ergebnis: Nicht dein Thema ...
Aber hey, du kannst dich noch verbessern!
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Dein Ergebnis: Nicht schlecht, Herr Specht!
Du weißt schon einiges. Trotzdem ist noch Luft nach oben!
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Dein Ergebnis: Wahnsinn!
Du bist ein echter Währungs-Experte!
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Quelle: Noizz.de

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