Rezo und die CDU werden keine Freunde mehr.

Ja, es ist ein bisschen stammtischig, was der 26-jährige YouTube-Star Rezo (675.000 Abonennten) aus Wuppertal da gerade abgeliefert hat: eine fast einstündige Abrechnung mit der CDU. Er bespricht unzählige Themen: Von Sozial- und Klimapolitik hin zu Bildung und Migration über Digitales hin zu Außenpolitik. Und natürlich Drogen.

Dabei kriegen nicht nur die CDU und CSU ihr Fett weg, sondern auch die SPD.

Natürlich sind jetzt alle beleidigt und werfen Rezo vor, dass das sooo ja alles nicht stimmen würde. Kann sein, dass er – dem Genre entsprechend – oft zuspitzt und verkürzt. Aber er ist halt auch YouTuber, nicht Politikwissenschafts-Doktorand. Die Stoßrichtung scheint nicht ganz falsch zu sein, sonst wäre das Video im Sand verlaufen, es ist ja nicht das erste seiner Art. Stattdessen hat es mittlerweile mehr als 3 Millionen Klicks.

Rezo scheint einen Nerv vieler junger Deutscher zu treffen: eine Unzufriedenheit damit, wie die Regierung mit Themen umgeht, die den sogenannten Millennials – also den circa 15- bis 35-Jährigen – wichtig sind.

Ob die Angesprochenen sich irgendeinen der Schuhe anziehen? Bisher sieht's – Überraschung! – nicht so aus ...

ml

Quelle: Noizz.de