Der Straßenumzug ist nicht nur was für Frauen!

Grausame Zeiten inspirieren zu extremen Reaktionen: Nach der Wahl Trumps 2017 gingen tausende Frauen und Männer auf die Straße und protestierten gegen den US-Präsidenten – und gegen alles, wofür Trump steht. Frauen- und Fremdenfeindlichkeit, patriarchale Strukturen, Ungleichheit und Intoleranz.

Klare Ansage beim Women's March in New York.

Die Schritte, Trommeln und Aufrufe haben Impulse gesetzt. Frauen kämpfen dafür, gehört zu werden – was im Oktober 2017 an der #MeToo-Debatte um die Weinstein-Skandale klar erkennbar war.

[Mehr dazu: Wer soll in Hollywood wen sexuell belästigt, genötigt und missbraucht haben? Der NOIZZ-Überblick]

Seither gibt es jährlich den Women's March – und zwar weltweit. Dieses Jahr findet er am Samstag, 19. Januar in Berlin statt. Los geht es um 10 Uhr am Brandenburger Tor. Hier gehts zum Facebook-Event.

Wer sich vorher noch mit Plakaten und Transparenten ausstatten lassen möchte, kann sich bei unseren Lieblingsaktivistinnen, den Goalgirls, eindecken.

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Die Agentur aus Berlin Mitte setzt sich seit Jahren mit ihrer Arbeit für mehr Gleichberechtigung ein und möchte Mädchen und Frauen ermutigen, für sich einzustehen. Vor allem in der Kreativbranche sind Frauen unterrepräsentiert und werden im Vergleich zu Männern schlechter bezahlt, erklärt Kaddie Rothe (eine der Gründerinnen der Agentur) gegenüber NOIZZ. „Unser Slogan ist ,Let's take up more space.‘“ Damit sollen Frauen aufgerufen werden, für ihren Platz in der Branche zu kämpfen.

„Es geht darum, für bessere Verhältnisse für alle zu sorgen. Mehr Equality ist das Ziel für eine bessere Gesellschaft!“, sagt Kaddie. Wer also morgen im Headquarter der Goalgirls vorbeischaut, darf sich ihrem Anliegen anschließen. Das Büro befindet sich in der Berliner Turmstraße.

Natürlich sind auch alle anderen Anliegen, jede und jeder mit seinen Sorgen, aufgerufen, mitzumarschieren und sich somit auch mit Marschierenden auf der ganzen Welt zu solidarisieren.

  • Quelle:
  • Noizz.de