Unsere Forderung: "Seehofern" als offiziellen Begriff für unentschiedenes Rumpimmeln.

Horst Seehofer hat es geschafft: Dank seiner lächerlichen Innenminister-Performance der letzten Tage wird er aktuell zum viralen Hit. Das bescheuerte und vor allem ungelenke Hin und Her von Heimat-Horst und seine Äußerungen zur Flüchtlingsthematik bestimmten die Schlagzeilen – und freuten am Ende hauptsächlich verkappte AfD-Trottel.

Horstis Rumgezuckel auf dem politischen Parkett lief wie folgt ab: Erst war er bockig gegen Chefin Angela Merkel und die Flüchtlingspolitik der CDU, dann äußerte er seinen unkontrollierten Testosteron-Schub, indem er meinte, Merkel sei nur seinetwegen Kanzlerin. So richtig in Fahrt gekommen drohte Seehofer daraufhin auch noch seinen Rücktritt an. Als Mama Merkel das dann aber nur mit typisch achselzuckendem Schweigen quittierte, traute sich Seehofer am Ende doch nicht, seine Ämter niederzulegen und legte schnell den Rückwärtsgang ein. Aktuell wurde der bayerische Terrier wieder zurück ins Körbchen gepfiffen und soll sich bald mit Österreich darüber beraten, wer die Flüchtlinge denn nun aufnimmt.

Dementsprechend dürfen wir nun dankbar sein, dass es endlich einen festen Begriff gibt für Unentschlossenheit bei gleichzeitig fehlendem Rückgrat und lächerlicher Männlichkeit. Oder noch mal von der Twittergemeinde griffig zusammengefasst:

Neben all den Lachern um Horst Seehofer darf man nicht vergessen, worum es hier eigentlich geht: einen alten, weißen Mann, der lieber Kräftemessen spielt, als den Blick für diejenigen zu öffnen um die es wirklich geht – geflüchtete Menschen, die in einem im Überfluss lebenden Fat-Cat-Land nach Hilfe suchen.

Wer nach diesem Reality-Check doch noch eine Runde lachen will, darf sich auf Twitter wie immer verlassen (wie wir auch schon in diesem Artikel zusammengetragen haben). Hier unsere Favoriten:

Quelle: Noizz.de