Kritik an den "Sarotti-Mohr"-Emblemen gibt es bereits seit Monaten.

Das Mannheimer Kulturzentrum Capitol hat seine umstrittene "Sarotti-Mohr"-Werbung mit Stoff verhüllt, um damit die Diskussion über alltäglichen Rassismus anzustoßen. Der Schriftzug "Sarotti" und die beiden "Mohren" an jeder Seite sind vom künstlerischen Leiter des Hauses, Georg Veit, mit eierschalenweißer Jute und einer geflochtenen schwarzen Schnur ummantelt worden.

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"Ich wünsche mir, dass der Betrachter irritiert wird, nachdenkt und dann mit anderen ins Gespräch kommt", sagte Veit am Mittwoch in Mannheim. Die Verhüllung spiele auch darauf an, dass Rassismus gerne unter den Teppich gekehrt werde. Das Mannheimer Kulturzentrum will die Installation bis zum 8. März belassen.

Bis zum 8. März soll die Werbung verhüllt bleiben.

Die zwei "Sarotti-Mohr"-Embleme hatten vor etwa einem Jahr für hitzige Debatten über Alltagsrassismus gesorgt. Auch im Internet häuften sich Kommentare: Den einen war die Kritik an der Darstellung mit Pluderhose, Schnabelschuhen und Tablett zu viel der "Political Correctness". Andere forderten, das aus ihrer Sicht kolonialrassistische Symbol zu entfernen.

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[Text: Zusammen mit dpa]

Quelle: Noizz.de