Der Corona-Virus sieht das anders.

China kämpft gerade gegen einen Virus, der immer größere Teile der Bevölkerung befällt, krank macht und schlimmsten Falls tötet. Ausgehend von einer einzigen Stadt, stehen nun etliche Metropolen unter Quarantäne und die Todesfälle stehen mittlerweile bei über 350 Menschen, wie der "Spiegel" berichtet. In den vergangenen Tagen gingen immer mehr Berichte um die Welt, die den Virus nun auch in anderen Ländern vermeldeten, wie auch in Deutschland. Die Angst vor einer außer Kontrolle geratenen Verbreitung des Virus' steigt.

Ein Glück, dass US-Präsident Donald Trump den Corona-Virus nun besiegt hat. Das behauptet er jedenfalls in seinem Interview beim "Super Bowl": "Wir haben es so ziemlich besiegt. Darin sind wir unglaublich, die Besten auf der Welt", erklärt der 73-Jährige gegenüber Fox News.

>> Von Lil Nas X bis Post Malone – die besten Super Bowl Werbungen 2020

Obwohl sein Verhältnis zu China "unfassbar gut" sei, gehe es aber gerade natürlich nicht, dass Chinesen in sein Land einreisen würden. Nicht, solange sie dieses "Problem" haben. Eine "unfassbare Hilfe" habe er ihnen natürlich trotzdem angeboten. Man werde sehen, was passiert, aber in den USA habe er den Virus besiegt, schließt Trump sein undurchsichtiges Statement noch einmal ab und man fragt sich vor allem, wie die Situation in den USA eigentlich wirklich aussieht: keine Infizierten? Keine Todesfälle? Aktuell ist dort immerhin der Gesundheitsnotstand ausgerufen.

>> Warum Trumps "Lösung" für den Nah-Ost-Konflikt heuchlerische Bullshit ist

>> "Ich bin Chinese, aber kein Virus": Wie der Corona-Virus rassistische Einstellungen zutage bringt

Quelle: Noizz.de