Die Corona-Erkrankung des US-Präsidenten Donald Trump kam aus dem Nichts und scheint nun ebenso schnell wieder verpufft zu sein. Die bestmögliche medizinische Behandlung macht's möglich – oder nicht? Das Video seiner pompösen Rückkehr in das Weiße Haus sorgt für Gerüchte über Atemnot.

Man könnte meinen, versehentlich in einer maximal trashigen Schlussszene eines Action-Movies der 80er geraten zu sein, der es zwar nicht in die Kinos, dafür aber ins Abendprogramm von Super RTL, Donnerstag, 22.30 Uhr geschafft hat: Donald Trump lässt sich zu epischen Synthesizern von seinem privaten Helikopter zurück in die eigenen vier Wände des Weißen Hauses transportieren, steht stramm, salutiert, blickt majestätisch in die Ferne – und versucht ein wenig angestrengt, genug Luft in die Lungen zu bekommen?

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Trumps lächerlich überinszeniertes Comeback aus dem Krankenhaus

Das offizielle Comeback-Epos des Präsidenten. Man könnte meinen, er sei von einer siegreichen, triumphalen Mission zurückgekehrt.

Doch neben der lächerlich überinszenierten Homecoming-Szene, schafft es gerade, eine andere Video-Footage für Schlagzeilen zu sorgen: Hat Trump Atemprobleme?

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Trump mit Atemproblemen?

Während Trump ohne Maske – ohne Maske? Der Mann hat Corona! – auf seinem Balkon posiert und mit zwei nach oben gestreckten Daumen auf "alles super" macht, spricht seine Mundpartie eine ganz andere Sprache. Es wirkt, als fiele dem Präsidenten das Atmen schwer. Doch nicht so gesund und fit wie er und seine Ärzte behaupten?

Hechelnde Schnappatmung oder nur eine Fantasie der Anti-Trump-Wähler*innen?

Natürlich gibt es keine Beweise und Trump oder sein Team wären die Letzten, die das wahre Ausmaß und die Risiken seiner Erkrankung öffentlich mitteilen würden. Für sie ist das Runterspielen der Gefahr von Covid-19 ein gefundenes Fressen für den Wahlkampf – das Trump in seinem neusten Twitter-Video voll ausreizt.

>> "Keine Angst": Trump ist zurück im Weißen Haus – und zieht erst mal schön die Maske ab

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In seinem neuem Video auf Twitter, ermutigt er die Bürger*innen der USA dazu, sich vom Corona-Virus nicht "beherrschen" zu lassen. Er selbst stehe als mutiges Exempel, er selbst stand an der Front und hatte keine Angst, nun, nach ärztlicher Behandlung, gehe es ihm besser als in den letzten 20 Jahren. "Ihr werdet das Virus besiegen, [...] lasst es nicht über euer Leben bestimmen", tönt der Greis, dem die beste ärztliche Behandlung des Landes sowie bisher unveröffentlichte Medikamente zur Verfügung standen.

Inwieweit sich über 20 Millionen Arbeitslose und 200.000 Tote über das Virus hinwegsetzen sollten oder sollten, erklärt er nicht.

  • Quelle:
  • Noizz.de