Man weiß, zu leben.

Die G7 (Gruppe der 7) ist eine der größten informellen wirtschaftlichen Zusammenschlüsse der Welt. Sie besteht aus führenden Wirtschaftsmächten, die sich jährlich treffen, um globale wirtschaftliche Fragen zu besprechen. 2020 wird Donald Trump Gastgeber sein. Wie man es vom Präsident der Vereinigten Staaten erwarten kann, lässt er sich nicht lumpen, die Versammlung in einer adäquaten Herberge auszutragen: seinen privaten Golfanlagen.

Trump golft gerne, oft und gut. Für viele zu gerne, zu oft und so gut, dass sich seine Leistungen nur durch Schummelei erklären lassen: "Die 5 schrägsten Marotten von Donald Trump".

Eines der wichtigsten außenpolitischen Meetings des Jahres von globalem Ausmaß direkt am Court auszutragen, scheint da Freizeit und Beruf brillant unter einen Hut zu bekommen. Der Lieferweg zur nächsten Fast-Food-Stätte sollte auch nicht allzu lang sein. Heißt: Die Regierungschefs aus Frankreich, Deutschland, Italien, Japan, Kanada und England können mit dem Besten der US-amerikanischen Küche rechnen.

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Dass die unfassbare Medienaufmerksamkeit, die seine Anlage nun durch den Gipfel erhält, ein schönes Sümmchen Geld in seine Taschen fließen lässt, wird bei der Wahl der Lokalität wohl kaum eine Rolle gespielt haben. Manchmal gibt es einfach verrückte Zufälle.

Zu schön, um wahr zu sein? Fast. Wie wäre es eigentlich, wenn auch der russische Präsident Wladimir Putin mit am Tische säße? Toll wär das – findet Trump. Also wird der auch noch eingeladen. Tatsächlich war Russland zwischen 1988 und 2014 Teil der Gruppe – G8 hieß sie damals. Wegen der Annexion der Krim (Russland hat sich im März 2014 die eigentlich der Ukraine zugehörige Halbinsel Krim einverleibt), wurde das flächenmäßig größte Land der Erde aber ausgeschlossen. Seither gelten die Beziehungen zwischen Russland und dem Westen als kritisch.

Für Trump kein Problem, er hat bekanntermaßen ein großes Herz für Autokraten, das wissen wir spätestens seit seiner Liebelei mit dem nordkoreanischen Diktator Kim Jong-un.

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Quelle: Noizz.de