Europa ist bisher von der tödlichen Fentanyl-Welle verschont geblieben.

Nach Angaben eines neuen Reports des Massachusetts Department of Public Health (DPH) ist das synthetische Opioid Fentanyl so präsent wie noch nie im gesamten Bundesstaat. Im ersten Halbjahr von 2019 war die gefährliche Droge Ursache für 93 Prozent der Todesfälle durch Opioid-bedingte Überdosierung. Das ist ein Anstieg von vier Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Fentanyl ist aufgrund seiner chemischen Struktur extrem gefährlich

Bereits kleinste Mengen können zu schwerwiegenden Reaktionen bis hin zum Tod führen. In den USA hat das Schmerzmittel bereits zu zahlreichen Todesfällen geführt, auch deshalb weil gefälschte, verschreibungspflichtige Pillen mit der Droge gestreckt werden. Die Tode der Rapper Mac Miller und Lil Peep beispielsweise sollen mit verunreinigten Beruhigungsmitteln durch Fentanyl zusammenhängen.

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Wie der "Boston Herald" berichtet, gab sich der Gouverneur des Bundesstaates Massachusetts Charlie Baker trotzdem zuversichtlich. Denn gegenüber der ersten neun Monate von 2018, sank die Anzahl an Todesfällen durch Fentanyl in den ersten neun Monaten dieses Jahres um sechs Prozent. Für Baker eine Bestätigung, dass der "vielschichtige Ansatz zur Bekämpfung der Opioid-Epidemie einen Unterschied" mache. Dennoch müssten sich die Strafverfolgungsmaßnahmen weiterhin darauf konzentrieren, Fentanyl von den Straßen und aus den Nachbarschaften zu entfernen, so der Gouverneur.

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Quelle: Noizz.de