Gut zuhören, Mark Zuckerberg.

Während Mark Zuckerberg ankündigte, dass nachweislich falsche Beiträge von Politikern auf Facebook auch weiterhin nicht gelöscht werden, übernehmen andere Internetfirmen Verantwortung für ihre Rolle im politischen Wahlkampf und stellen klare Regeln zur Werbung von Parteien, Interessenvereinen und Co. während der bevorstehenden US-Präsidentschaftswahl 2020 auf.

So will der Streamingdienst Spotify ab Anfang 2020 in den USA auf politische Werbung verzichten. Bislang habe das Unternehmen noch keine ausreichend verlässlichen Abläufe oder Werkzeuge, um solche Inhalte verantwortungsvoll zu prüfen, erklärte ein Sprecher des Unternehmens am Samstag. Diese Entscheidung werde später erneut auf den Prüfstand gestellt werden, sobald es in dieser Hinsicht neue Fähigkeiten gebe.

So regeln Facebook, Google und Twitter die Wahlkampfwerbung

Twitter hatte Ende Oktober angekündigt, keine politischen Anzeigen mehr zuzulassen. Grund ist die Sorge vor der Verbreitung von Fake News. Google kündigte Ende November an, die Möglichkeiten zur personalisierten Wahlwerbung einzuschränken. Falsche Angaben in jeglicher Werbung verstießen gegen die Regeln der Plattform – auch wenn es um Politik gehe, so Google. Das betreffe auch manipulierte Videos.

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Die Ankündigung Mark Zuckerbergs, Facebook werde sich nicht in den politischen Prozess einmischen, was aus dessen Sicht bedeutet, dass Fake News und Co. nicht von der Plattform gelöscht werden, löste heftige Diskussionen aus. In den USA sind neue Werbeformen bei Facebook längst Teil der politischen Kampagnen.

[Text: Zusammen mit dpa]

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  • Quelle:
  • Noizz.de