Er fängt erst um 11 Uhr an, zu arbeiten.

Donald Trump ist ein viel beschäftigter Mann. Er muss tweeten, Freundschaften pflegen, und das TV schaut sich auch nicht von alleine. Außerdem: Die zweite Maus kriegt den Käse. Das weiß jedes Kind. Seinen Arbeitstag vor 11 Uhr zu beginnen, wäre also hirnrissig.

All das kann man Trumps Tagesablauf von letztem Dienstag entnehmen, der dem US-Polit-Blatt „Politico“ vorliegt. Der Ablauf zeigt, dass Trump seinen Tag mit mehr als dreimal so viel freier Zeit wie Arbeitszeit gestaltet hat. Auch wenn dies sein entspanntester Tag der Woche war, ist die viele „unstrukturierte Zeit“ („unstructured time“) wohl keine Seltenheit im Leben des derzeit mächtigsten Manns der Welt.

Und so sah der Tag aus:

Normalerweise startet Trump mit der Arbeit um 11 Uhr. Anders formuliert: Trump ist nicht so der Morgenmensch. Diesen Dienstag hat er aber mal Fünfe gerade sein lassen und mit einem Meeting um 11.30 Uhr begonnen.

Danach war aber auch erstmal wieder Schluss mit der Maloche, und er hat sich seiner „Zeit für Geschäftsführung“ zugewendet. Dabei handelt es sich um eine Beschönigung für „Twittern, Fernsehen, mit Freunden telefonieren und dabei in Ruhe gelassen werden“.

Diese ominöse „Zeit für Geschäftsführung“ hat am besagten Dienstag ganze neun Stunden des Tages gefüllt. „Make ,Executive Time‘ great again“, oder so.

In der zweiten Tageshälfte haben dann noch mal gut und gerne 30 Minuten lang Telefonate mit CEOs stattgefunden. Außerdem hat Trump einen Abstecher bei einer Konferenz zum Thema Staatsführung gemacht und mit einigen hochrangigen Militärs zusammen zu Abend gegessen – von nichts kommt nichts!

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Quelle: Noizz.de