Rihanna ist jetzt offiziell Sonder-Botschafterin für Barbados

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Rihanna ist jetzt unter die Dipolmaten gegangen. Foto: Evan Agostini / dpa picture alliance

Ob sie jetzt öfters mit Politikern abhängt?

Dass RiRi humanitäre Dinge am Herzen liegen, wissen und schätzen ihre Fans. Seit Langem schon engagiert sie sich etwa in der Welt-Aids-Hilfe, ist Mitglied verschiedener Hilfsorganisation, die sich dem Kampf gegen Krebs verschrieben haben – und ist Teil einer Kampagne des Kinderhilfswerkes UNICEF.

Jetzt bekommt die Sängerin eine weitere Aufgabe hinzu und die führt sie mitten in die Politik: Ab sofort wird sie Sonderbotschafterin ihres Heimatlandes Barbados.

Die 30-Jährige soll in ihrer Funktion die Bildung in dem karibischen Inselstaat fördern und für Tourismus und Investitionen in Barbados werben, wie Premierministerin Mia Mottley mitteilt. Die Sängerin, die mit vollem Namen Robyn Rihanna Fenty heißt, werde den Titel einer außerordentlichen und bevollmächtigten Botschafterin tragen.

Rihanna freut sich riesig darüber: „Ich freue mich darauf, mit Premierministerin Mottley zusammenzuarbeiten und Barbados neu zu erfinden.“ Die Popsängerin trage eine große Liebe für das Land in sich. Barbados ist die östlichste Insel der Kleinen Antillen und hat rund 280.000 Einwohner. Rihanna war bereits 2008 Kulturbotschafterin des Inselstaats.

Ihre neue Aufgabe nimmt Rihanna sehr ernst: Erst vor Kurzem sorgte sie für großes öffentliches Interesse, als sie Bundeskanzlerin Angela Merkel auf Twitter schrieb (NOIZZ berichtete). Im Tweet hatte der Popstar von der Bundesregierung einen größeren Einsatz zur Förderung der Schulbildung in armen Ländern gefordert.

Zu ihrem neuen Job als Sonderbotschafterin des Inselstaates gehört es nämlich auch, Bildungsinteressen und Entwicklungshilfe zu promoten. In ihrer Heimat genießt RiRi Kultstatus. Nach ihr ist nicht nur eine Straße benannt, der 21. Februar ist seit 2008 der „Rihanna Day“.

Außerdem hat sie in der Hauptstadt Bridgetown ein Brustkrebs-Zentrum bauen lassen, wofür sie unter anderem von der „Harvard Foundation“ der renommierten Eliteuniversität als „Humanitäre des Jahres 2017“ ausgezeichnet wurde. Da ist Rihannas neuer Job für die Insel mehr als verdient.

[Text: Zusammen mit dpa]

Quelle: dpa

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