Verdacht auf kriminelle Netzwerke.

Im Raum Berlin und Brandenburg, ganz besonders aber um Cottbus herum, hat die Polizei gerade einige Razzien durchgeführt. Insgesamt wurden 30 Objekte hochgenommen: Büros, Wohnungen, Gewerberäume. Der Verdacht richtet sich wohl gegen etwa 20 Menschen aus der Hooligan-, Kampfsport- und rechtsextremen Szene. Die Polizei vermutet die Gründung krimineller Netzwerke.

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Auf Twitter veröffentlichte die Bundespolizei am gestrigen Dienstag folgende Meldung:

"Aktuell finden über 30 Durchsuchungen in Brandenburg und mehreren angrenzenden Bundesländern wegen des Verdachts der Bildung einer kriminellen Vereinigung im Raum Cottbus gegen Personen der Hooligan-, Kampfsport- und rechtsextremistischen Szene statt."

Bisher seien allerdings keine Haftbefehle vollstreckt worden, so ein Sprecher der Brandenburger Polizei.

Jan Gloßmann, ein Sprecher der Stadt Cottbus, gab an, dass es "Probleme mit Rechtsextremismus und den Strukturen" gäbe. Auch aus Sicht des Verfassungsschutzes handelt es sich beim Raum Cottbus um einen "Hotspot" des Rechtsextremismus' in Brandenburg. „Es ist für uns als Verfassungsschutz ein toxisches Gebilde“, sagte der Referatsleiter der Öffentlichkeitsarbeit des Verfassungsschutzes Brandenburg, Heiko Homburg, Anfang des Jahres dem Rundfunk Berlin-Brandenburg.

Für Donnerstag ist eine Pressekonferenz vom Landeskriminalamt Brandenburgs angekündigt.

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[Text: Zusammen mit dpa]

  • Quelle:
  • Noizz.de