... um auf den katastrophalen Zustand der Weltmeere aufmerksam zu machen.

Der Präsident der Republik Seychellen hat am Wochenende eine historische Rede gehalten: Als erster Mensch hat sich Danny Faure live vom Meeresboden des Indischen Ozeans an sein Volk gerichtet. Zusammen mit einem amerikanischen Co-Piloten war er in einem U-Boot an den Grund getaucht. Mit der abgefahrenen Aktion 124 Metern unter der Meeresoberfläche wollte das Staatsoberhaupt auf die Gefahren des Klimawandels und die Verschmutzung der Meere aufmerksam machen.

"In dieser Tiefe kann ich nicht nur die unglaubliche Schönheit unseres Ozeans sehen, sondern auch die Fürsorge, die er dringend braucht, um so zu bleiben", so Danny Faure. Uns renne die Zeit und die Ausreden davon, so der 56-Jährige laut "Insider" in seinem Livestream. "Das Meer hat eine besondere Beziehung zu uns allen. Es hält den Planeten am Leben, es hält uns am Leben und es ist mir klar, dass es bedroht ist, wie nie zuvor."

Die Inselgruppe der Seychellen in Ostafrika beherbergt einige vom Aussterben bedrohte Tierarten wie die Aldabra-Riesenschildkröten, aber auch gefährdete Korallenriffe. Als Inselstaat sind die Seychellen gerade im Fall von steigenden Meeresspiegeln direkt vom Klimawandel betroffen.

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Quelle: Noizz.de