Das Werk ist laut Künstler eine „inoffizielle Zusammenarbeit mit Banksy“.

Der britische Street-Art-Künstler Banksy hat das Pech, dass er sich nicht zu erkennen geben will. Kein Mensch weiß, wer er – oder sie? – ist; zulezt wurde vermutet, dass es sich bei ihm um das Massive-Attack-Mitglied Robert Del Naja handelt.

Entsprechend kann er sich auch nicht beschweren, wenn jemand ihn kopiert oder seinen Stil oder gar Namen für sich reklamiert – so wie letztens zwischen Weston und Bristol in England.

Dort – an einer rosafarbenen Hausfassade – hat nämlich der ebenfalls britische Street-Art-Künstler JPS ein Schablonengraffiti gemalt, das eines der letzten Banksy-Bild varriert, nämlich seine Basquiat-Hommage in London. Darauf durchsuchen zwei Polizisten eine Figur, die an das Basquiat-Werk „Boy and Dog in a Johnnypump“ von 1982 erinnert.

Bei Instagram beschrieb Banksy die Aktion als „inoffizielle Zusammenarbeit mit der neuen Basquiat-Ausstellung“ im Kultur- und Konferenzzentrums Barbican Centre.

Banksy integriert also Basquiat und arbeitet inoffiziell mit ihm beziehungsweise der Ausstellung über ihn zusammen, JPS integriert wiederum Banksy und kollaboriert seinerseits inoffiziell mit ihm. Inception!

JPS sagte in der Bristol Post, er wolle humoristisch darauf verweisen, wie besessen der US-Präsident vom Thema Nationale Sicherheit sei. „Ich hab's um sieben Uhr morgens gemalt. Es war arschkalt!“, so der 37-Jährige. Und: „Ich glaube, ich habe den Banksy genug verändert, damit sich mein Bild gelohnt hat.“

Quelle: Noizz.de